„Wir werden es zu gegebener Zeit anpassen, aber fürs Erste funktioniert es“ – Matt Porter deutet eine künftige Änderung des Premier-League-Formats an

PDC
Donnerstag, 05 Februar 2026 um 21:15
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PDC-Chef Matt Porter hat angedeutet, dass das Format der Premier League Darts langfristig geändert wird. Das Turnier mit acht Spielern läuft derzeit im K.-o.-System, bei dem in den ersten sieben Wochen jeder Spieler einmal auf einen Gegner trifft und dies in den Wochen 9 bis 15 wiederholt wird.
Das sorgt für vertraute Gesichter auf der Bühne, und einige Fans stören sich daran. Porter erkennt die Kritik an den wiederholten Duellen an, betont jedoch, dass die Zahlen zeigen, dass das aktuelle Format weiterhin funktioniert.
„Wir werden es zu gegebener Zeit anpassen, aber im Moment sprechen die Zahlen für sich“, sagt Porter. „Die Auslastung bei den Live-Events und die TV-Quoten belegen, dass das Format funktioniert. Wenn die Leute keine Tickets mehr kaufen oder den Sender wechseln würden, dann würde es nicht funktionieren, aber alle Indikatoren verbessern sich.“
Er weist darauf hin, dass kein Format in der Premier League für immer bleibt. „In den zwanzig Jahren des Events wurde das Format bereits mehrfach verändert. Für den Moment glauben wir, dass dies das richtige Format ist.“
Porter räumt ein, dass die Wiederholungen ein häufig geäußerter Kritikpunkt sind. „Man betrachtet es vielleicht aus der Perspektive jemandes, der jede Woche im TV zuschaut, aber für Fans in Städten wie Nottingham, Aberdeen oder Brighton ist es gut, die größten Namen zu sehen. Bei acht Spielern, die sich über 16 Wochen begegnen, ist etwas Wiederholung unvermeidlich. Schauen Sie auf Tennis: Niemand beschwert sich über Federer gegen Nadal.“
Außerdem sprach Porter über die Auswahl der Spieler. Danny Noppert hatte seiner Ansicht nach den größten Grund zur Enttäuschung, da er trotz vier Major-Halbfinals im Jahr 2025 knapp nicht in die Premier League kam.
Die umstrittenste Entscheidung war Stephen Bunting. Er landete im vergangenen Jahr am Tabellenende und erreichte bei Premier-Turnieren keine Halbfinals. Porter: „Stephen hat das Jahr vielleicht nicht so stark beendet, wie er wollte, aber er stand auf Platz sieben der Weltrangliste und gewann sechs Turniere. Er ist ein beliebter Spieler, und ihn wegen eines Jahres außen vor zu lassen, schien uns nicht die richtige Entscheidung.“
Über Noppert sagte er: „Er hatte ein sehr gutes Argument und hatte Pech, dass er nicht ausgewählt wurde. Jeder wird in Erwägung gezogen, aber am Ende können nur acht Spieler mitmachen. James Wade begann das Jahr zum Beispiel großartig, fiel in der zweiten Hälfte aber etwas ab. Daher gab es einige Spieler, die in den letzten Monaten besser abgeschnitten haben als er.“
Fazit: Das aktuelle Format bleibt vorerst bestehen, doch Fans können damit rechnen, dass die Premier League Darts in Zukunft neue Formen annimmt.
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