Am Sonntag, den 1. Oktober, fand das zehnte SDC-Tour-Turnier der Saison statt. Insgesamt waren 128 Spielerinnen und Spieler am Start, davon 95 SDC-Tourkarteninhaber und 33 Reservespieler.
Gestartet wurde in 32 Gruppen zu je vier Spielern. Nur die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe konnten in die Runde der letzten 64 einziehen. Von den 32 gesetzten Spielern schafften es Benjamin Brügin, Joel Stauffer, Marco Haller und Fabian Schor nicht unter die letzten 64.
Aufgrund seiner Niederlage gegen Luis Camacho in der Gruppenphase wurde Liam Maendl-Lawrance Zweiter und traf somit in der Runde der letzten 64 auf Lukas Dallmann. Ein entscheidendes siebtes Leg erwies sich als ausschlaggebend, in dem Maendl-Lawrance mit einem 121er Finish in 12 Darts den Sieg errang. Eine etwas überraschende Niederlage musste auch Roger Hertig hinnehmen, der Dominic Mahren mit 4-3 besiegte.
In der Runde der letzten 32 sahen wir Rocco Fulciniti, der beim 4-0-Sieg über Fabian Limacher einen Average von 96 warf. Thomas Aeschimann und Mark Bichsel lieferten sich ein hart umkämpftes Spiel, das Aeschimann schliesslich mit 4-3 für sich entschied. Ansh Sood, Patrick Ganter und Frieder Lang schieden ebenfalls in dieser Runde aus.
Die Reise von Marcel Walpen in der SDC Tour 10 wurde im Achtelfinale gestoppt. Er musste sich dem Österreicher Michael Woraczek mit 2-4 geschlagen geben. Auch Luis Camacho schied gegen Rocco Fulciniti mit dem gleichen Ergebnis aus. Jochen Graudenz, Andy Bless und Maendl-Lawrance konnten jedoch weiterhin Siege einfahren.
Im Viertelfinale setzten sich die Österreicher und die Deutschen durch. Worazcek konnte sich gegen Fulciniti durchsetzen, nachdem er Walpen mit 5-3 besiegt hatte. Graudenz besiegte Christoph Schuhmann mit 5-2 in einem Match, in dem beide Spieler einen Average von über 80 erreichten. Maendl-Lawrance revanchierte sich für sein verlorenes Halbfinale gegen Bless am Samstag und gewann diesmal mit 5-2. Der letzte Halbfinalist war Senad Velagic, der Aeschimann mit 5-1 besiegte.
Im Halbfinale kam es zu zwei Begegnungen zwischen Deutschland und Österreich, wobei sich die Deutschen als deutlich stärker erwiesen. Graudenz gestattete Woraczek nur ein Leg, während Maendl-Lawrance gegen Velagic mit 6-0 einen klaren Sieg einfuhr.
Maendl-Lawrance erwischte einen ausgezeichneten Start ins Finale und sicherte sich die ersten vier Legs, und zwar in zwei 14-Dartern und in Legs in 16 und 15 Darts. Im fünften Leg gelang es Graudenz dann endlich, auf das Scoreboard zu kommen. Auch die nächsten drei Legs gingen mit Darts an ihn, so dass es am Ende 6-2 stand. Im neunten Leg schien Maendl-Lawrance das Spiel mit einem 170er-Checkout beenden zu können, verfehlte es aber auf dem Bullseye. Graudenz konnte 158 nicht ausmachen, so dass sich Maendl-Lawrance mit der Doppel 8 seinen zweiten SDC-Tour Titel sichern konnte.
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