Parry blickt auf den sensationellen Sieg gegen van Gerwen zurück: "Ich hatte eigentlich nur gehofft, zumindest ein Leg zu gewinnen"

In Neuseeland kehrt das Leben dank einer strengen Corona-Politik langsam wieder zur Normalität zurück. Auch der Darts-Circuit wurde wieder aufgenommen und Warren Parry hatte einen guten Start in die neue Ranking-Saison mit drei Finals und einem Ranglisten-Titel.

"Ich bin sehr zufrieden damit, wie ich im Moment spiele. Im Finale habe ich gegen Ben Robb gewonnen, er ist einer meiner größten Rivalen, neben Haupau Puha. Sie haben das Talent, es im Dartsport weiter zu bringen. Sie sind auch noch jung, haben also noch etwas Zeit. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich immer noch spiele. Ich möchte sie genau im Auge behalten", sagt Parry im Podcast von Inside the WDF.

Parry ist normalerweise vor den Fernsehkameras zu sehen, wenn die PDC einige World Series Turniere in Australien und Neuseeland spielt. Parry war auch einer der Teilnehmer bei der allerersten World Series-Veranstaltung im Jahr 2013. Dieses Turnier erwies sich als ein enormer Schub für junge Spieler.

"Besonders in Australien gab es eine Menge Aufmerksamkeit. Wir als Neuseeländer haben auch viel Unterstützung bekommen. Das war schön zu sehen. Da Darts im Fernsehen übertragen wird, kamen viele junge Dartspieler. Ohne diese Aufmerksamkeit wären sie vielleicht nie mit Darts in Berührung gekommen.''

Der 57-jährige Parry sorgte 2014 für großes Aufsehen, als er den damals amtierenden Weltmeister Michael van Gerwen bei den Sydney Darts Masters schlug.

''Dieser Sieg wurde in Neuseeland gut aufgenommen. Ich hatte eigentlich nur gehofft, zumindest ein Leg zu gewinnen. Es hat eine Menge Medienaufmerksamkeit bekommen. Ich bekam um vier Uhr morgens Anrufe für Interviews, wegen der anderen Zeitzone bekam ich kaum Schlaf (für das nächste Spiel, Anm. d. Red.)'', sagte Parry.

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