Arno Merk, Paul Krohne, Florian Preis, Pascal Rupprecht, Daniel Klose und Marvin Kraft stürmen am ersten Tag in die Finalstage der Q-School 2026
PDCDer erste Tag der European Q-School 2026 ist gespielt. Wie gewohnt gastiert das Turnier im Wunderland in Kalkar. An den ersten drei Tagen kämpfen die Teilnehmer um den Einzug in die Finalstage, in der die begehrten Tourcards vergeben werden. Das Teilnehmerfeld war international besetzt, gleichzeitig waren zahlreiche deutsche Spieler am Start.
Aus deutscher Sicht fiel der Auftakt äußerst positiv aus. Mit Daniel Klose, Paul Krohne, Florian Preis, Pascal Rupprecht, Arno Merk und Marvin Kraft qualifizierten sich gleich sechs Deutsche für die Finalstage. Damit setzte Deutschland direkt am ersten Tag ein starkes Ausrufezeichen.
Besonders überzeugend präsentierte sich Arno Merk. Der Peiner, der bereits bei der Darts WM auf sich aufmerksam gemacht hatte, bestätigte seine Form auch bei der Q-School. Siege gegen Claudio Dolcetti (5:3), Jaimy van de Weerd (5:2), Raoul Hendriks (5:1) und David Jeske (5:0) brachten ihn souverän ins Endspiel. Dort setzte er sich im deutsch-deutschen Duell gegen Michael Hurtz mit 5:3 durch und spielte dabei einen Average im Bereich der 90 Punkte.
Auch Florian Preis schaffte den Sprung in die Finalstage im ersten Anlauf. Der erst 18-Jährige, WDF-Jugendfinalist, überzeugte den gesamten Tag mit konstanten Leistungen. Er bezwang Milan Zlatkovic (5:0), Gyorgy Jehirszki (5:4), Dawid Stepien (5:2) und Marc Vleghert (5:0). Im Finale ließ er Jiri Brejcha keine Chance und gewann klar mit 5:0. Insgesamt holte Preis elf Legs in Serie.
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Pascal Rupprecht reihte sich ebenfalls in die Liste der Qualifikanten ein. Er setzte sich gegen James Vanbesien (5:1), Sven Wille (5:2), Lars Moinat (5:4) und Pal Szekely (5:4) durch. Im Finale dominierte er den Deutschen Mitja Gustorf klar und gewann deutlich mit 5:0.
Marvin Kraft sicherte sich sein Ticket über einen harten Weg. Siege gegen Jozef Sekeres (5:2), Krzysztof Lis (5:2), Shane de Jong (5:1) und Danny Tessmann (5:3) brachten ihn ins Endspiel. Dort entschied er den Decider gegen den Niederländer Sietse Lap mit 5:4 für sich.
Daniel Klose startete nach einjähriger Pause ebenfalls erfolgreich in seine Mission Tourcard-Rückgewinnung. Er gewann gegen Maximilian Johansen (5:1), Nunjo Dewaele (5:2), Hilger Zwick (5:3) und Miroslaw Grudziecki (5:3). Im Finale besiegte er den Spanier Jose Justicia mit 5:1 und spielte dabei über 90 Punkte im Average.
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Auch Paul Krohne zeigte einen starken Auftritt. Nach Siegen über Zdenek Vaisar (5:0), Roman Wellinger (5:3), Dustin Straver (5:3) und Robbie Knops (5:2) folgte ein echtes Ausrufezeichen im Finale. Gegen Dennis van Bergen spielte Krohne einen 95er-Average und gewann klar mit 5:0. Dennoch wird er die Finalstage voraussichtlich nicht spielen und reist bereits aus Kalkar ab.
Neben den deutschen Spielern qualifizierten sich auch Patrick Maat, Jimmy van Schie, Danny Blom, Stefan Dees und Danny Jansen aus den Niederlanden. Hinzu kommen Benjamin Pratnemer aus Slowenien, Romeo Grbavac aus Kroatien, Filip Bereza aus Polen sowie Teemu Harju aus Finnland.
Am morgigen Dienstag geht es in Kalkar mit Tag zwei der European Q-School weiter. Dann werden erneut weitere Tickets für die Finalstage vergeben.
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










