„Harte Arbeit zahlt sich aus... wirklich?“ – James Wade reagiert emotional auf Premier-League-Aus
PDC
James Wade hat sich nach seiner Nichtberücksichtigung für die Premier League Darts öffentlich zu Wort gemeldet. Trotz einer starken Saison gehört der Routinier zu den wenigen Topspielern, die keine Einladung für die prestigeträchtige Darts-Roadshow erhalten haben.
Wade spielte 2025 eines seiner konstantesten Jahre seit Langem. Er erreichte die Finals zweier Ranglisten-Major-Turniere, der UK Open und des World Matchplay, und musste sich jeweils nur Luke Littler geschlagen geben. Hinzu kamen ein Titel im Rahmen der Players Championship-Serie sowie vier Halbfinalteilnahmen auf der European Tour.
Frühes WM-Aus und deutliche Worte
Möglicherweise deutete sich das Aus von „The Machine“ jedoch bereits bei der PDC Darts WM 2026 an, als Ricky Evans Wade überraschend aus dem Turnier warf. Der frühere Premier-League-Champion, der zuletzt 2022 Teil der Elite-Liga war, reagierte anschließend deutlich und teilte gegen die PDC aus, nachdem sie ihn bei der Verkündung des diesjährigen Line-ups außen vor gelassen hatte.
„Harte Arbeit zahlt sich aus… wirklich?“, schrieb James Wade auf X, ehemals Twitter.
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In einem weiteren Statement erklärte er ausführlicher: „Enttäuscht, aber stolz auf die Arbeit, die ich dieses Jahr in die Verfolgung eines Ziels gesteckt habe – die Rückkehr in die Premier League. Es verpasst zu haben, tut weh, aber das gehört zur Reise. Ich habe meinen Leistungen in den großen Momenten vertraut, zwei Major-Finals und zwei Major-Viertelfinals, und ich werde weiter auf diesen Prozess setzen. Jetzt zurück an die Arbeit. 2026 bin ich bereit.“
Wade wollte die Premier-League-Chance
Dass der Traum von der Premier League nicht einfach werden würde, hatte Wade selbst bereits früh im Jahr eingeräumt. Der Engländer, der aktuell außerhalb der Top-10 steht, betonte, dass er sich seinen Platz eher erkämpfen müsse, statt auf eine Einladung zu hoffen.
Gegenüber BBC Sport sagte Wade: „Top Vier ist eine Traumposition, aber sie ist erreichbar. In den Top-10 zu bleiben, ist harte Arbeit. Ich würde die Chance lieben, in die Premier League zurückzukehren, aber wir werden sehen, was passiert – ich denke, ich muss in den Top Vier sein, um dabei zu sein.“
Gleichzeitig blickte Wade mit Stolz auf seine bisherige Karriere zurück. „Es ist erstaunlich, wie weit das Spiel gekommen ist, von kleinen Pubs zu Darts rund um die Welt“, sagte er. „Ich erinnere mich an mein erstes Mal in der O2 vor 12.500 Zuschauern – das war ein magischer Moment im Darts.“
Unterstützung erhielt Wade unter anderem von Adrian Lewis, der seine Leistungen im Laufe des Jahres ausdrücklich lobte. Auch viele Fans kritisierten die Entscheidung der PDC, nicht nur Wade, sondern auch Danny Noppert trotz starker Major-Läufe außen vor zu lassen.
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








