PDC Order of Merit-Update: James Wade rückt durch Finaleinzug bei den UK Open an Van Gerwen heran, Clemens, Gotthardt, Grüllich und Rupprecht verbessern sich in der Weltrangliste

PDC
Montag, 09 März 2026 um 12:30
Gabriel Clemens (3)
Die UK Open haben erneut Bewegung in die PDC Order of Merit gebracht. Zwar blieb die Spitze der Weltrangliste unverändert, doch im weiteren Verlauf der Rangliste kam es zu mehreren Verschiebungen. Besonders aus deutscher Sicht gibt es nach dem Turnier in Minehead einige positive Entwicklungen zu vermelden: Mehrere Spieler aus Deutschland konnten sich in der Weltrangliste verbessern und wichtige Preisgelder sammeln.
An der Spitze bleibt weiterhin alles beim Alten. Luke Littler verteidigte seinen Titel bei den UK Open erfolgreich und untermauerte damit seine Position als Nummer eins der Welt. Der 19-jährige Weltmeister setzte sich im Finale erneut gegen James Wade durch und gewann das Endspiel mit 11:7. Schon im Vorjahr hatte Littler Wade im Finale geschlagen. Mit dem erneuten Triumph erhöhte „The Nuke“ sein Preisgeldkonto auf 2.961.000 Pfund und rückt damit immer näher an die Marke von drei Millionen Pfund heran.

James Wade profitiert vom Finaleinzug

Trotz der Finalniederlage gehört James Wade zu den großen Gewinnern des Wochenendes. Durch den Einzug ins Endspiel sicherte sich „The Machine“ 60.000 Pfund Preisgeld und kletterte damit innerhalb der Top Ten um zwei Positionen nach oben. Wade belegt nun Rang sechs der Weltrangliste und kommt insgesamt auf 637.250 Pfund.
James Wade posiert mit seiner Trophäe für den Runner-up bei den UK Open.
Wade verlor zum zweiten Jahr in Folge das Finale der UK Open gegen Luke Littler.
In den Top fünf gab es dagegen keinerlei Veränderungen. Luke Humphries behauptet weiterhin Platz zwei und steht bei 1.206.500 Pfund Preisgeld. Dahinter folgen die beiden Niederländer Gian van Veen und Michael van Gerwen. Van Veen erlebte in Minehead allerdings ein enttäuschendes Turnier, da er bereits sein erstes Spiel in der vierten Runde verlor und somit bei 943.250 Pfund stehen bleibt.
Van Gerwen präsentierte sich etwas stabiler und erreichte das Viertelfinale. Dort musste sich „Mighty Mike“ jedoch dem späteren Finalisten Wade geschlagen geben. Seine Gesamtsumme liegt aktuell bei 710.250 Pfund. Rang fünf belegt weiterhin Jonny Clayton mit 649.000 Pfund.
Auch dahinter gab es einige kleinere Verschiebungen. Stephen Bunting rutschte durch Wades Aufstieg auf Platz sieben ab und steht nun bei 615.250 Pfund. Josh Rock und Gerwyn Price erreichten beide das Halbfinale der UK Open und verbesserten sich jeweils um eine Position auf die Plätze acht und neun.
Der größte Verlierer innerhalb der Top Ten ist Gary Anderson. Der Schotte scheiterte im Achtelfinale an Luke Littler und verlor durch die starken Ergebnisse seiner Konkurrenz gleich drei Plätze. Anderson rutschte dadurch auf Rang zehn ab und kommt aktuell auf 600.250 Pfund Preisgeld.
Direkt dahinter folgt Danny Noppert auf Platz elf. Der Niederländer überzeugte in Minehead trotz gesundheitlicher Probleme. Er spielte einen Neun-Darter, besiegte die Nummer zwei der Welt Luke Humphries und erreichte das Viertelfinale, wo ihn schließlich Littler stoppte.

Deutsche Spieler machen wichtige Plätze gut

Besonders interessant fällt der Blick auf die deutschen Spieler aus. Mehrere deutsche Profis konnten nach den UK Open ihre Position in der Order of Merit verbessern und sammelten wertvolles Preisgeld.
Die deutsche Nummer eins bleibt weiterhin Martin Schindler. Der Strausberger behauptet Rang 16 der Weltrangliste und bleibt damit klar der bestplatzierte deutsche Spieler auf der PDC-Tour.
Hinter Schindler gab es dagegen leichte Aufwärtsbewegungen. Gabriel Clemens verbesserte sich um eine Position und liegt nun auf Rang 45 der Weltrangliste. Auch Dominik Grüllich konnte einen kleinen Schritt nach vorne machen und kletterte von Platz 73 auf Rang 72.
Den größten Sprung unter den deutschen Spielern gelang jedoch Kai Gotthardt. Der Deutsche zeigte bei den UK Open eine starke Leistung und erreichte die fünfte Runde des Turniers. Dieses Ergebnis brachte ihm nicht nur zusätzliches Preisgeld ein, sondern auch einen deutlichen Sprung in der Weltrangliste. Gotthardt verbesserte sich um neun Plätze und steht nun auf Rang 91.
Auch Pascal Rupprecht nutzte die Chance in Minehead. Durch seinen Einzug in die dritte Runde sammelte er wichtiges Preisgeld und kletterte dadurch um sechs Positionen nach oben. Rupprecht verbesserte sich von Rang 133 auf Platz 127.
Insgesamt zeigt sich damit ein erfreuliches Bild für das deutsche Darts. Während Schindler weiterhin die klare Nummer eins bleibt, arbeiten sich mehrere Landsleute Schritt für Schritt weiter nach vorne und verbessern ihre Ausgangsposition für kommende Turniere.

Größter Absturz für Dimitri Van den Bergh

Eine der größten negativen Veränderungen in der Rangliste betrifft Dimitri Van den Bergh. Der Belgier hatte vor zwei Jahren das Finale der UK Open erreicht und musste daher in Minehead einen großen Teil seines Preisgeldes verteidigen.
Da Van den Bergh aktuell seit Monaten mit seiner Form kämpft, gelang ihm dieses Vorhaben jedoch nicht. Obwohl er erst in der vierten Runde ins Turnier einstieg, verlor er dort klar mit 4:10 gegen Danny Noppert. Dadurch büßte er einen erheblichen Teil seines Preisgeldes ein und stürzte in der Weltrangliste gleich um elf Plätze ab. Statt Rang 26 belegt „The Dreammaker“ nun nur noch Position 37 mit insgesamt 228.000 Pfund.
Auch Ricky Evans musste nach den UK Open einige Plätze abgeben. Der Engländer hatte vor zwei Jahren das Halbfinale erreicht und entsprechend viel Preisgeld zu verteidigen. Da er diesmal bereits in der vierten Runde ausschied, verlor er fünf Positionen und rutschte von Rang 41 auf Platz 46 ab.
Insgesamt sorgten die UK Open damit für einige Verschiebungen innerhalb der Order of Merit. Während sich an der Spitze wenig veränderte, konnten vor allem mehrere deutsche Spieler wichtige Schritte nach vorne machen und ihre Position in der Weltrangliste verbessern.

PDC Order of Merit

Rang +/- Name Preisgeld (in Einheiten von £1,000)
1   Luke Littler 2961
2   Luke Humphries 1206.5
3   Gian van Veen 943.25
4   Michael van Gerwen 710.25
5   Jonny Clayton 649
6 +2 James Wade 637.25
7 -1 Stephen Bunting 615.25
8 +1 Josh Rock 611.25
9 +1 Gerwyn Price 602.75
10 -3 Gary Anderson 600.25
11   Danny Noppert 589
12 +1 Ryan Searle 550.25
13 -1 Chris Dobey 542.25
14 +1 Ross Smith 484.5
15 -1 Nathan Aspinall 481.25
16   Martin Schindler 467.25
17   Jermaine Wattimena 433
18 +1 Mike De Decker 423.25
19 -1 Damon Heta 404.75
20   Rob Cross 399.25
21   Luke Woodhouse 393.75
22   Dave Chisnall 375.5
23   Daryl Gurney 371.75
24   Wessel Nijman 367.25
25   Ryan Joyce 352.75
26 +1 Krzysztof Ratajski 349.5
27 +1 Ritchie Edhouse 334
28 +1 Cameron Menzies 328.75
29 +1 Dirk van Duijvenbode 324.25
30 +1 Andrew Gilding 315.5
31 +1 Michael Smith 314.25
32 +1 Peter Wright 294.75
33 +2 Joe Cullen 288.5
34   Ricardo Pietreczko 285.75
35 +1 Raymond van Barneveld 237.25
36 +1 Kevin Doets 232.75
37 -11 Dimitri Van den Bergh 228
38   Martin Lukeman 220.5
39   Callan Rydz 198.25
40   Niels Zonneveld 194.75
41 +1 William O'Connor 189.75
42 +1 Brendan Dolan 178.25
43 +2 Madars Razma 177.25
44   Scott Williams 176.25
45 +1 Gabriel Clemens 167.75
46 -5 Ricky Evans 162
47   Mickey Mansell 161.25
48   Connor Scutt 160.25
49   Jeffrey de Graaf 156.5
50   James Hurrell 150.5
51   Justin Hood 147.25
52   Alan Soutar 141.75
53   Niko Springer 140
54   Ian White 137
55   Mensur Suljovic 134.25
56 +2 Keane Barry 122.25
56   Ryan Meikle 122.25
58 -1 Richard Veenstra 118
59   Thibault Tricole 117.5
60 -1 Nick Kenny 115.5
61   Kim Huybrechts 114.75
62   Lukas Wenig 109.25
63   Karel Sedlacek 97.75
64   Mario Vandenbogaerde 95.5
65   Rob Owen 94.75
66   Bradley Brooks 85.75
67   Cam Crabtree 81.75
68   Wesley Plaisier 77.25
69   Sebastian Bialecki 76
70   Max Hopp 71
71   Adam Lipscombe 65.25
72 +1 Dominik Gruellich 54.5
73 -1 Cor Dekker 51
74   Darryl Pilgrim 43.75
75   Tom Bissell 33.75
76   Andy Boulton 32.75
77 +4 Oskar Lukasiak 32
78 -2 Maik Kuivenhoven 31
79 -1 Tavis Dudeney 30.25
80 -1 Christian Kist 30
81 -1 Jim Long 28
82   Thomas Lovely 26.25
83   Leon Weber 26
84 +1 Marvin van Velzen 21.5
85 +2 Greg Ritchie 21
86 -2 Viktor Tingstrom 20.5
87   Adam Warner 20
88 -2 Dennie Olde Kalter 19.75
89   Adam Paxton 18.25
90   Adam Gawlas 16
91 +9 Kai Gotthardt 15.75
92 -1 Maximilian Czerwinski 13.75
93 -1 Shane McGuirk 13
94 +3 Cristo Reyes 12
95 -2 Jimmy van Schie 11.75
95 -2 Stefaan Henderyck 11.75
95 -2 Tytus Kanik 11.75
98 -2 Beau Greaves 11.5
99 +5 Tom Sykes 10
99 -2 Scott Waites 10
101 +5 Charlie Manby 9.5
102 -3 Jack Tweddell 9
103 +2 Owen Bates 8.75
104 -3 David Sharp 7.75
105 +2 Jurjen van der Velde 7.5
105 +11 Alexander Merkx 7.5
105 -3 Rusty-Jake Rodriguez 7.5
108 -5 Carl Sneyd 7.25
109 +10 Niall Culleton 6.75
110 +1 Stephen Burton 6.5
111 -4 Martijn Dragt 6.25
112 +3 Rhys Griffin 6
112 +6 Darius Labanauskas 6
112 -3 Joe Hunt 6
115 -5 Tommy Morris 5.5
116 +16 Henry Coates 5.25
116 +5 Stephen Rosney 5.25
116 -5 Pero Ljubic 5.25
119 -6 Boris Krcmar 5
119 +14 Benjamin Pratnemer 5
119 -6 Stefan Bellmont 5
122 +6 Jeffrey Sparidaans 4.5
122 -1 Marvin Kraft 4.5
122 -1 Arno Merk 4.5
122 -1 Mervyn King 4.5
126 -9 Jeffrey De Zwaan 4.25
127 +6 Pascal Rupprecht 4
128   Adam Leek 3.75
128 +17 Scott Campbell 3.75
128   Chris Landman 3.75
128 -9 Samuel Price 3.75
132 -11 Steve Lennon 3.25
132 -11 Tommy Lishman 3.25
132 -11 Derek Coulson 3.25
135 +9 Patrik Williams 3
136 +4 Sietse Lap 2.5
136 +4 Tyler Thorpe 2.5
136 -8 Graham Hall 2.5
139 New Michael Unterbuchner 2
139 New Sam Spivey 2
139 -6 Andreas Harrysson 2
139 -6 Dawid Robak 2
139 -6 Krzysztof Kciuk 2
139 -6 Miroslaw Grudziecki 2
139 -6 Piotr Maciejczak 2
146 New Jack Todd 1.25
146 New Jamai van den Herik 1.25
146 New Oliver King 1.25
146 New Ron Meulenkamp 1.25
146 New Samuel Whittaker 1.25
146 -6 Yorick Hofkens 1.25
146 -6 Filip Bereza 1.25
153 -8 Danny van Trijp 0.75
153 -8 Jesus Salate 0.75
Klatscht 0Besucher 0
loading

Gerade In

Beliebte Nachrichten

Aktuelle Kommentare

Loading