„Ich dachte, sie wären gute Freunde“ – James Wade mit skurrilem „Schein-Handschlag“ kurz vor dem UK Open Halbfinale gegen Gerwyn Price

PDC
Montag, 09 März 2026 um 9:30
gpjw
Kurz vor dem Halbfinale der UK Open sorgte James Wade für einen komischen Moment, der sich rasch in den sozialen Medien verbreitete. Der Engländer scherzte mit Gerwyn Price, indem er demonstrativ jemandem die Hand schüttelte – nämlich sich selbst.
Der Zwischenfall ereignete sich unmittelbar, bevor das Match im Halbfinale der UK Open begann. Wade ging in Richtung Oche, um seinem Gegner wie üblich die Hand zu geben. Price hatte Wade jedoch nicht sofort auf dem Schirm und ging einfach an ihm vorbei.

„Ich dachte, sie wären gute Freunde“

Dieses Moment ließ Wade nicht ungenutzt. Mit breitem Grinsen drehte er sich um und tat so, als würde er sich selbst die Hand geben – ein deutlicher Hinweis darauf, dass Price ihn gerade verpasst hatte. Das Publikum in der Halle konnte den Humor durchaus schätzen. Kurz darauf ging Wade doch noch zu Price, und die beiden tauschten vor dem offiziellen Start des Matches einen normalen Handshake aus.
James Wade zeigt den Daumen nach oben
James Wade erreichte zum zweiten Jahr in Folge das Finale der UK Open
Auch die Kommentatoren hatten sichtlichen Spaß an der Szene. ITV-Kommentator Dan Dawson bemerkte trocken: „Und am Ende gibt es doch noch einen Handshake.“ Ex-Profi und Analyst Glen Durrant konnte sich ebenfalls einen Scherz nicht verkneifen: „Ich dachte, ihr habt gesagt, sie wären gute Freunde!“
So heiter der Moment war, lieferten Wade und Price anschließend eine äußerst ernsthafte und spannende Partie ab. Im Halbfinale des prestigeträchtigen TV-Turniers machten beide Spieler daraus einen echten Thriller. Die Begegnung verlief lange Zeit ausgeglichen, am Ende wurden nicht weniger als neunzehn Legs gespielt.
Letztlich hatte Wade das bessere Ende für sich. Der erfahrene Engländer gewann mit 11:8 und zog damit ins Finale des Turniers ein, das er schließlich mit 11:7 gegen Luke Littler verlor.

Nicht das erste Mal

Für Wade war es nicht das erste Mal, dass er auf der Bühne für einen auffälligen Moment sorgte. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr machte er bereits Schlagzeilen während eines Matches gegen Luke Humphries. In ihrem Viertelfinale schien Wade nämlich scherzhaft am Nacken seines Gegners zu lecken, ein Moment, der damals für viele überraschte Reaktionen sorgte.
Auch Anfang dieses Jahres geriet Wade in einen kleinen Eklat. Beim Winmau World Masters warf ihm Madars Razma vor, ihm nach ihrer Partie nicht korrekt die Hand gegeben zu haben.
Der Vorfall mit Price zeigt jedoch vor allem, dass Wade seinen Sinn für Humor nicht verloren hat. Und obwohl der Fake-Handshake das Publikum zum Lachen brachte, war es am Ende Wade, der zuletzt lachte, indem er das Finale der UK Open erreichte.
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