Brian Raman wartet mit einer bemerkenswerten Geschichte auf: "Das Management hat mir die Teilnahme an der Q-School verboten"
PDC
Brian Raman erhielt seine PDC Tour Card Anfang letzten Jahres. Aber eigentlich wollte er das schon früher tun.
Raman hat im Podcast 'Double Top' eine bemerkenswerte Geschichte erzählt. "Eigentlich wollte ich schon 2019 zur Q-School gehen. Aber mein Management hat es mir damals verboten. Die Geburt meiner Tochter stand Anfang Januar an, und sie waren der Meinung, dass mein Platz bei meiner Familie sei. Da gab es nichts zu beanstanden."
"Ich hatte jedoch alles mit meiner Freundin besprochen, die damit einverstanden war, dass ich die Q-School besuche. Meine Tochter wurde schließlich auch im Dezember geboren, aber mein Management hielt trotzdem an der Entscheidung fest, mich nicht zur Q-School zu schicken."
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Raman war natürlich sehr enttäuscht. "Ich habe kurz vor der Q-School ein großes regionales Turnier gewonnen und gehofft, dass ich dadurch doch noch an der Q-School teilnehmen kann, aber sie wollten ihre Entscheidung nicht revidieren. Damals war ich wirklich wütend und habe es auch nicht wirklich verstanden."
Trotzdem hat sich Raman nicht zurückgehalten. "Das hat meine Entwicklung am Ende auch nicht wirklich gebremst", sagt er. "Ich habe dann etwas später an den UK Open-Qualifikationsturnieren in England teilgenommen. In einem Pub dort hatte ich das ganze Publikum gegen mich, weil ich im Finale gegen einen Engländer antreten musste, aber ich habe gewonnen und mich so für dieses Major qualifiziert. Später im Jahr habe ich dann auch meinen ersten WDF Titel bei den Denmark Open gewonnen und mich für die BDO Weltmeisterschaft qualifiziert."
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"Ich werde oft gefragt, warum ich mich damals nicht gegen die Entscheidung meines Managements gestellt habe", so der 27-jährige Belgier weiter. "Aber ich lebte damals gerade mit meiner Freundin zusammen und hatte selbst nicht die finanziellen Mittel, um eine Teilnahme an der Q-School zu bezahlen. Außerdem konnte ich so andere Turniere spielen, wie ich bereits erwähnt habe. Im Nachhinein betrachtet war es also gar keine so schlechte Entscheidung."

Sylke PuckRedakteurin
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
Die deutsche Sportjournalistin kam als Seiteneinsteigerin zum Journalismus und entdeckte 2021 ihre Leidenschaft für den Darts-Sport. Seitdem hat sie sich ein beachtliches Portfolio aufgebaut und sich als feste Größe in der Darts-Berichterstattung etabliert. Neben ihrer Arbeit für dartsnews.de schreibt sie gelegentlich auch für dartsnews.com, wo ihre Artikel ein internationales Publikum erreichen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










