Devon Petersen wird im Juni sein Comeback beim
World Cup of Darts feiern. Der Südafrikaner sicherte sich seinen Startplatz durch den Sieg beim Qualifikationsturnier der African Darts Group am vergangenen Wochenende.
Im südafrikanischen Kimberley setzte sich Petersen im entscheidenden Duell gegen seinen Landsmann Johan Geldenhuys mit 8:4 durch. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahm er zur Mitte der Partie zunehmend die Kontrolle und entschied schließlich fünf der letzten sechs Legs für sich.
Südafrika setzt erneut auf bewährte Kombination
Mit dem Erfolg qualifiziert sich Petersen bereits zum zwölften Mal für den
World Cup of Darts. Beim Nationenturnier in Frankfurt wird er erneut gemeinsam mit Graham Filby antreten – einem Partner, mit dem ihn bereits eine erfolgreiche Vergangenheit verbindet.
Devon Petersen mit der Trophäe der German Darts Championship 2020 – wenig später folgte der sportliche Absturz in der Weltrangliste bis hin zum Verlust seiner Tour Card
Vor genau zehn Jahren hatte das südafrikanische Duo für Aufsehen gesorgt, als Petersen und Filby 2014 das Viertelfinale erreichten. Es war damals bereits das zweite Mal, dass Südafrika beim World Cup of Darts unter die letzten Acht einzog.
Auch China ermittelt Duo
Neben Südafrika hat auch China sein Aufgebot für das Turnier in Frankfurt offiziell bestätigt. Qingyu Zhan und Xiaochen Zong werden das asiatische Team bilden.
Beide Spieler präsentierten sich am Eröffnungswochenende der China ProTour in starker Form und sicherten sich jeweils zwei Turniersiege. Damit belegten sie zum Zeitpunkt der Qualifikation die ersten beiden Plätze der nationalen Rangliste. Während Zhan erstmals beim World Cup of Darts antreten wird, steht Zong vor seiner bereits vierten Teilnahme in Folge.
Der World Cup of Darts wird vom 11. bis 14. Juni 2026 in Frankfurt ausgetragen und vereint insgesamt vierzig Nationalteams. Titelverteidiger ist Nordirland, das im vergangenen Jahr erstmals den Titel gewann. Damals setzte sich das Duo Josh Rock und Daryl Gurney in einem dramatischen Finale mit 10:9 gegen die Waliser Gerwyn Price und Jonny Clayton durch.
Mit einem Gesamtpreisgeld von 500.000 Pfund ist das Turnier zudem so hoch dotiert wie nie zuvor. Die Mischung aus etablierten Spielern und neuen Teamkonstellationen verspricht auch in diesem Jahr ein spannendes und schwer vorhersehbares Nationenturnier.