Die letzte Chance für die Finals Stage, diese großen Namen müssen um die Teilnahme ab Donnerstag bei der Q-School bangen
PDC
Morgen geht die PDC Q-School in die letzte Runde der First Stage. Dort treten alle Spieler an, die sich eine Tourcard holen wollen, aber noch nicht für die Finals Stage qualifiziert sind. Insgesamt haben sich über 850 Spieler angemeldet. Im Vorfeld konnte man sich über die Challenge Tour oder, wenn man die Tourcard nach der WM abgegeben hat, qualifizieren – wie etwa Daniel Klose oder Beau Greaves.
Rene Eidams:
Der Super-League-Teilnehmer ist eines der bekanntesten Gesichter im deutschen Darts. Nach seinem epischen WM-Krimi 2016 gegen Michael van Gerwen konnte er jedoch nie wieder an seine damaligen Erfolge anknüpfen. Stand jetzt steht er mit 2 Punkten auf Platz 97, und Platz 82 ist das Ziel. Morgen muss er also noch 2 Punkte holen oder den Tagessieg erringen, sonst könnte er die Heimreise antreten.
Romeo Grbavac:
Der Kroate, der seit Jahren in Deutschland lebt, zählt zu den besten osteuropäischen Dartspielern. 2024 erreichte er das Viertelfinale des World Cups und nahm an der WM teil. Dort traf er jedoch auf einen starken Callan Rydz und verlor, trotz gutem Spiel. Momentan hat er 1 Punkt und steht auf Platz 117. Morgen muss er liefern, um weiter dabei zu bleiben.
Noa-Lynn van Leuven:
Sie ist die erste Frau, die ein Challenge Tour Event gewann, und war dieses Jahr sowohl beim Grand Slam als auch bei der WM dabei. Momentan steht sie bei 2 Punkten und auf Platz 66. Sollte sie morgen jedoch keinen Punkt einspielen, müsste sie wahrscheinlich die Koffer packen und es nächstes Jahr erneut versuchen oder sich eine Tourcard über die Challenge Tour holen.
Devon Petersen:
Der Südafrikaner war jahrelang die unangefochtene Nummer 1 in Afrika. Nach seinem Höhepunkt 2020 konnte er jedoch keine Erfolge mehr feiern und verlor 2023 seine Tourcard. Nach einem guten Start am ersten Tag verlor er am zweiten Tag direkt sein Auftaktmatch. Mit 2 Punkten und Platz 84 reicht es derzeit nicht aus, um die Finals Stage zu erreichen. Auch er muss morgen liefern.
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Robert Thornton:
Der UK Open-Sieger von 2012 und World Grand Prix-Sieger von 2015 strauchelt derzeit gewaltig. Momentan ist er mehr auf der Seniors Tour anzutreffen als auf den PDC-Radaren. 2020 verlor der Schotte seine Tourcard und versuchte seither, sie zurückzugewinnen – bisher erfolglos. Nun steht er sogar davor, die Finals Stage zu verpassen. Mit 2 Punkten und Platz 94 reicht das nicht aus, er muss morgen etwas von seinem alten Glanz versprühen.
Andy Hamilton:
Der WM-Finalist von 2012 hat seine besten Jahre hinter sich. Seit 2022 besitzt „The Hammer“ keine Tourcard mehr. In den ersten beiden Tagen konnte der Engländer nur 2 Punkte einspielen und steht auf Platz 99. Das Minimalziel für ihn ist Platz 79 in Großbritannien.
John Part:
Der Weltmeister von 2003 und 2008 arbeitet seit Jahren als Experte bei Sky Sport Darts. Der bislang beste kanadische Dartspieler hat seine besten Jahre hinter sich. Er war der erste, der Phil Taylor nach neun Jahren bei einer WM besiegte, und der erste Weltmeister im Ally Pally. Doch mittlerweile steht der 58-Jährige mit 0 Punkten auf Platz 258 der Rangliste. Das wird eine sehr schwierige Aufgabe für ihn.

Ist seit Jahren Experte bei Sky Sport UK, der Weltmeister von 2003 und 2008

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







