Die
European Darts Trophy 2026 in Göttingen hat erneut für spektakuläre Darts gesorgt – das zeigt sich auch in den beeindruckenden Averages des Turniers. Eine Vielzahl an Spielern durchbrach die magische Marke von 100 Punkten im Schnitt.
Besonders auffällig: Gleich mehrere Akteure aus den Niederlanden lieferten herausragende Leistungen auf der Bühne in Göttingen ab und sorgten damit für einige der besten Matches des Wochenendes.
117,12 Punkte im Average – Doets beeindruckt Göttingen
Den höchsten Average der
European Darts Trophy spielte
Kevin Doets.
Der Niederländer erzielte einen herausragenden Schnitt von 117,12 – ein Wert, der selbst auf höchstem Niveau nur selten erreicht wird. Mit dieser Leistung unterstrich Doets seine aktuell starke Form und zeigte, dass er mit der Weltspitze mithalten kann. Am Ende schied er jedoch im Achtelfinale aus, als er Damon Heta mit 3:6 unterlag.
Auch Titelgewinner
Wessel Nijman hinterließ am Wochenende einen überragenden Eindruck. Der junge Niederländer taucht gleich viermal in der Liste der höchsten Averages auf. Sein bester Wert lag bei 112,87, dazu kamen weitere starke Auftritte mit 110,41, 106,05 und 100,80 Punkten im Schnitt. Damit stellte Nijman nicht nur seine enorme Scoring-Power unter Beweis, sondern auch seine zunehmende Konstanz auf der großen Bühne. Am Ende krönte er sein Wochenende mit dem ersten Titel seiner Karriere auf der PDC European Tour.
Auch
Michael van Gerwen schaffte es unter die fünf besten Averages des Turniers. Sein Schnitt von 107 Punkten reichte jedoch nicht aus, um in der zweiten Runde gegen Niels Zonneveld zu gewinnen. Zonneveld hielt in dieser Partie mit einem Average von 104,46 stark dagegen und setzte sich schließlich deutlich mit 6:2 durch.
Gerwyn Price überzeugte ebenfalls mit einer starken Leistung. Der Waliser spielte in seiner Zweitrundenpartie gegen Joe Cullen einen Average von 106,70 und blieb damit deutlich über der 100-Punkte-Marke. Price erreichte am darauffolgenden Finaltag das Endspiel, musste sich dort jedoch mit 3:8 gegen Nijman geschlagen geben.
Die Liste der dreistelligen Averages komplettiert Damon Heta. Der Australier spielte zum Auftakt gegen Darius Labanauskas einen Average von 101,42 und reihte sich damit ebenfalls in die Top-Leistungen des Turniers ein. Heta erreichte bei der European Darts Trophy das Halbfinale, in dem er Price mit 5:7 unterlag.
Damon Heta spielte bei der European Darts Trophy einen Average von 101,42 und erreichte in Göttingen das Halbfinale
Bereits am kommenden Wochenende erreicht die European Tour ihre nächste Station weiter. Dann stehen in Wieze die
Belgian Darts Open 2026 auf dem Programm. Luke Littler reist als Titelverteidiger an, nachdem er sich im vergangenen Jahr mit einem 8:5-Finalsieg gegen Mike De Decker die Krone aufgesetzt hatte.