''Es fühlte sich an, als hätte ich eine scharfen Pfeffer gegessen'' - Wade blickt in der Kolumne zurück auf ein bemerkenswertes Spiel gegen van Duijvenbode
James Wade hat noch nicht das beste Jahr seiner Karriere hinter sich. Aber bei der letzten European Championship hat er gezeigt, dass er langsam wieder in Topform ist.
Wade verlor im Finale der European Championship mit 11-6 gegen Peter Wright. "Ich hatte das Gefühl, dass ich wirklich ein bisschen Glück und eine gute Platzierung bei einem dieser TV Turniere brauchte, um mir etwas Selbstvertrauen zu geben und die European Championship hat mir das sicherlich gegeben", sagte Wade in seiner Kolumne im DailyStar.
"Das Quäntchen Glück, das ich brauchte, war wahrscheinlich mein Eröffnungsspiel gegen Dirk van Duijvenbode. Ich habe nicht großartig gespielt, aber Dirk hatte mit einer Verletzung zu kämpfen und hat selbst nicht sein bestes Niveau erreicht."
Wade hatte übrigens noch eine weitere bemerkenswerte Anekdote über dieses Spiel parat. "Ich weiß nicht, ob es vom Schütteln von Dirks Hand kam oder nur von den Dämpfen des Sprays, das er vor seiner Verletzung benutzt hatte, aber es kam in meine Augen und brannte wie verrückt. Ich glaube, ich habe meine Brille noch nie so oft während eines Spiels abgenommen, und es fühlte sich an, als hätte ich scharfen Pfeffer gegessen."
The Machine schöpfte aus dem Sieg gegen van Duijvenbode viel Selbstvertrauen und drang bis ins Finale vor. "Am Ende war das Finale gegen Peter einfach das Spiel zu viel. Peter war der bessere Spieler und hat den Sieg verdient. Ich war enttäuscht, so zu scheitern, aber getröstet durch die Tatsache, dass ich mich für den Grand Slam of Darts qualifiziert habe, ein Turnier, das mir wirklich Spaß macht."
"Nachdem ich das Turnier im letzten Jahr zum ersten Mal verpasst habe, möchte ich die verlorene Zeit wieder aufholen und auch die Ranglistenpunkte verteidigen, die ich vor zwei Jahren mit dem Erreichen des Halbfinales in Wolverhampton gesammelt habe", so der 40-jährige Engländer weiter. "Das Format mit der Gruppenphase liegt mir, und sobald es in die K.o.-Phase geht, scheinen mir die Spiele in einem längeren Format wirklich zu liegen."
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
Die deutsche Sportjournalistin kam als Seiteneinsteigerin zum Journalismus und entdeckte 2021 ihre Leidenschaft für den Darts-Sport. Seitdem hat sie sich ein beachtliches Portfolio aufgebaut und sich als feste Größe in der Darts-Berichterstattung etabliert. Neben ihrer Arbeit für dartsnews.de schreibt sie gelegentlich auch für dartsnews.com, wo ihre Artikel ein internationales Publikum erreichen.
Ihr Schreibstil zeichnet sich durch Präzision, Einfühlungsvermögen und ein tiefes Verständnis für Spieler und Fans gleichermaßen aus – Eigenschaften, die sie zu einer wertvollen Stimme im DartsNews-Netzwerk machen.