Cam Crabtree ist eines der jungen Talente auf der PDC Pro Tour. Der 21-jährige Engländer hat sich erst Anfang des Jahres seine Tour Card erspielt, ist aber dank einiger starker Ergebnisse bereits auf Platz 94 der Weltrangliste geklettert.
Crabtree hat die Q-School Anfang des Jahres erfolgreich bestanden und genießt seine ersten beiden Monate auf der Pro Tour. "Ich hatte einen sehr guten Start in die Saison", sagt er. "Ich habe zum Beispiel schon in jedem Turnier etwas Geld gewonnen, was sehr wichtig ist, um in der Weltrangliste aufzusteigen."
"Mein Hauptziel in diesem Jahr ist es, so gut wie möglich abzuschneiden, um im nächsten Jahr mit so wenig Druck wie möglich spielen zu müssen, um meine Tour Card zu behalten. Deshalb sind die Qualifikationsturniere für die European Tour auch so wichtig. Nicht nur die Qualifikation, sondern vor allem, wenn man dort auch noch ein oder zwei Matches gewinnen kann, hat man einen großen Bonus gegenüber der Konkurrenz."
"Es hat keinen Sinn, sich zu beschweren"
Allerdings haben sich in diesem Jahr die Qualifikationskriterien für die European Tour geändert. So gibt es nur noch 10 Spieler, die sich über das Qualifikationsturnier qualifizieren können, und sie müssen auch gleich gegen einen gesetzten Spieler antreten. "Es gibt viel Kritik an diesem neuen System, aber ehrlich gesagt verstehe ich die Aufregung nicht wirklich. Ich selbst mache mir darüber keine Gedanken, die Regeln sind, wie sie sind, und es hat keinen Sinn, sich zu beschweren. Ich sehe es lieber positiv, denn wenn man es weit bringen will, muss man ohnehin in der Lage sein, gegen jeden zu gewinnen."
"Ich lebe meinen Traum"
Crabtree ist vier Jahre älter als Littler, aber immer noch einer der jüngsten Spieler auf der PDC Pro Tour. "Ich spiele auch erst seit ein paar Jahren und habe noch viel Raum für Entwicklung. Aber es gibt noch viele Talente, die Spitze wird in Zukunft immer jünger werden."
"Ich tue alles, was ich kann, um besser zu werden", fuhr Crabtree fort. "Ich trainiere so viel ich kann und schaue mir auch viele Spiele der Topspieler an, um zu sehen, wie sie es machen. Eigentlich lebe ich einen Traum, ich habe es geschafft, mein Hobby zum Beruf zu machen, das können nicht viele Leute von sich behaupten."