Gian van Veen geht mit Selbstvertrauen in die
Australian Darts Masters in Wollongong. Der Niederländer gibt dieses Jahr sein Debüt auf der World Series und hofft, seine erste Saison passend abzuschließen. Nach mehreren starken Auftritten fehlt Van Veen nach eigener Aussage eigentlich nur noch eines: ein Titel.
Die Australian Darts Masters starten am Freitag. Jonny Clayton gilt als einer der Spieler, auf die man achten sollte, nachdem er am vergangenen Wochenende die New Zealand Darts Masters gewonnen hat. Der Waliser besiegte in Auckland auf dem Weg zum Titel nacheinander Van Veen, James Wade und Gerwyn Price.
Für Van Veen war daher im Viertelfinale Schluss. Trotzdem nahm der Niederländer ein gutes Gefühl aus seinem Auftritt mit. Clayton war in den entscheidenden Momenten auf die Doppel schlicht außergewöhnlich effektiv.
„Ich fühle mich gut und bin entspannt“, sagt Van Veen mit Blick auf das nächste World-Series-Turnier. „Wir hatten zuvor ein paar herrliche Tage in Sydney, deshalb freue ich mich darauf, wieder ans Board zu treten.“
Gian van Veen jagt in Wollongong seinen ersten World-Series-Titel
Van Veen sah vergangene Woche aus nächster Nähe, wie wenig Raum Clayton seinen Gegnern ließ. Vor allem auf die Doppel war „The Ferret“ kaum zu stoppen. „Jonny traf am vergangenen Wochenende sechs seiner sieben Pfeile auf die Doppel, es war einfach so ein Match. Aber ich habe Vertrauen und hoffentlich wird es wieder ein gutes Wochenende für mich.“
Die niederländische Nummer eins kann ohnehin auf ein gelungenes erstes Jahr in der World Series zurückblicken. Eines seiner besten Resultate holte er bereits im Januar bei den Bahrain Darts Masters. Van Veen erreichte dort das Finale und wurde Zweiter.
In Wollongong bekommt er nun die nächste Chance, erstmals einen World-Series-Titel seiner Erfolgsbilanz hinzuzufügen. Das wäre für Van Veen der ideale Abschluss seiner ersten Saison auf dem internationalen Showcircuit der PDC.
„Ich habe bislang ein gutes Jahr in der World Series. Es wäre großartig, wenn ich das an diesem Wochenende mit einem Titel krönen könnte.“