Gian van Veen geht am Freitag als topgesetzter Spieler beim
New Zealand Darts Masters in Auckland an den Start. In der Spark Arena feiert die aktuelle niederländische Nummer eins ihr lang erwartetes Debüt Down Under – und hofft, ihren ersten Auftritt in Neuseeland gleich mit einem Titel krönen zu können.
Das
New Zealand Darts Masters bildet den Auftakt des World-Series-Doppels in Ozeanien. In der ersten Runde bekommt es van Veen mit Jonny Tata zu tun. Der Neuseeländer vertrat sein Heimatland bereits beim World Cup of Darts und dürfte vor heimischer Kulisse alles daransetzen, für eine Überraschung zu sorgen.
Van Veen warnt vor Tata: „Ein gefährlicher Gegner“
Van Veen, aktuell die Nummer zwei der Welt, ist sich der Gefahr bewusst, die von seinem Auftaktgegner ausgeht. Dennoch blickt der Niederländer seinem ersten Auftritt in Auckland mit großem Selbstvertrauen entgegen.
Gian van Veen geht als Nummer zwei der Welt und topgesetzter Spieler in das New Zealand Darts Masters in Auckland.
„Jonny ist ein gefährlicher Gegner, aber ich weiß, was mich erwartet, und ich weiß, was ich zeigen muss, um ihn zu schlagen“, erklärte van Veen vor dem Turnier im Gespräch mit
PDC.tv.
Dass einige der großen Namen in Auckland fehlen, vergrößert zugleich die Chancen für die übrigen Teilnehmer. Van Veen zählt sich ausdrücklich zu jenem Kreis von Spielern, die sich berechtigte Hoffnungen auf den Hauptpreis machen dürfen. „Ich denke, jeder in diesem Turnier hat das Gefühl, dass dies eine Gelegenheit ist, einen TV-Titel zu gewinnen. Ich sehe das ganz genauso.“
„Ein Traum, der wahr wird“: Van Veen genießt sein Debüt Down Under
Ohnehin besitzt die erste Reise auf diese Seite der Welt für van Veen einen besonderen Stellenwert. Dass er sein Debüt Down Under inzwischen als Nummer zwei der Weltrangliste bestreiten darf, verleiht dem Erlebnis für ihn zusätzliche Bedeutung. „Vor allem hier als Nummer zwei der Welt anzutreten, ist für mich ein Traum, der wahr wird. Hoffentlich kann ich diese Woche gut spielen.“
In den vergangenen Wochen zeigte die Formkurve des Niederländers wieder nach oben. Auf seinen ersten Turniersieg im Jahr 2026 wartet van Veen allerdings weiterhin – eine Serie, die er in Auckland unbedingt beenden möchte. „Die letzten Wochen liefen gut, aber ich habe in diesem Jahr noch keinen Titel gewonnen. Es wäre also schön, hier die Wende zu schaffen und den Titel zu holen.“
Bevor Van Veen tatsächlich vom Titel träumen kann, muss er am Freitag zunächst die Hürde Tata nehmen. Gelingt ihm der Auftaktsieg, kehrt er am Samstag für die entscheidende Phase des Turniers zurück. Dann werden in Auckland nacheinander Viertelfinale, Halbfinale und Finale ausgetragen.