Haruki Muramatsu ist der große Gewinner der zweiten Ausgabe der PDC Asian Championship. Damit darf der Japaner im Herbst beim Grand Slam of Darts und bei der World Darts Championship antreten.
Das Turnier begann am Samstag mit 16 Gruppen zu je drei Spielern. Die sechzehn Gruppensieger zogen ins Achtelfinale ein. Bekannte Namen wie Paolo Nebrida, Man Lok Leung, Kai Fan Leung, Yuki Yamada, Seigo Asada und Royden Lam schafften es nicht über die Gruppenphase hinaus. Spieler wie Paul Lim, Haruki Muramatsu und Christian Perez schafften es dann bis ins Viertelfinale.
Am Sonntag kämpften die acht verbliebenen Spieler um den Titel und die Startplätze für die PDC Darts Weltmeisterschaft. Motomu Sakai zerstörte Paul Lims Chancen auf ein 27er Checkout. Der Japaner siegte mit 6-0, während sein Landsmann Muramatsu Raymond Copano mit 6-1 besiegte. Sandro Eric Sosing schlug Sonny Millo Balagat mit 6:1, und Ryusei Azemoto eliminierte Titelverteidiger Christian Perez mit 6-4.
In den Halbfinalen ging es dann um alles, denn die beiden Finalisten würden sich für die Darts WM qualifizieren. Mit Muramatsu und Sakai standen sich im ersten Halbfinale zwei Japaner gegenüber. Muramatsu setzte sich mit 6-1 durch und qualifizierte sich damit für die Darts Weltmeisterschaft. Der philippinische Dartspieler Sandro Eric Sosing schlug anschließend Ryusei Azemoto und wurde damit der zweite Finalist.
Dennoch stand viel auf dem Spiel, denn der letztendliche Sieger darf auch am Grand Slam of Darts im November teilnehmen. Muramatsu holte sich dieses Ticket nach einem 7-6 Sieg über Sosing im Finale.
Neben den beiden Finalisten würde sich auch der bestplatzierte japanische Spieler für die Darts WM qualifizieren. Da die PDC Asian Championship mit Muramatsu einen japanischen Sieger hatte, ging dieser WM-Platz an die Nummer fünf des PDC Asian Tour Order of Merit. Das ist Man Lok Leung, der deshalb auch im Dezember in den Alexandra Palace reisen darf.
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