Hempel blickt auf seine Leistung bei der Europe Super League zurück: "An die Spiele anders herangegangen als bei der Pro Tour"
PDC
Am kommenden Wochenende finden in Barnsley die Players Championship 1 und 2 statt. Einer der sechs deutschen Teilnehmer ist Florian Hempel, der sich 2022 schwer tat, Siege einzufahren.
Umso mehr überraschte der gebürtige Dessauer am Ende des Jahres, als er bei der Europe Super League das Turnier dominierte. Im Gespräch mit dartsnews.de erklärte er, was hier anders war.
"Ich glaube, mein Mindset zum Ende des Jahres wurde nochmal besser. Ich habe einfach über das gesamte Jahr versucht, meinen Fokus zu finden. Ich war viel auf der Suche nach der Form, der Topleistung, nach meinem A-Game. Mein B-Game war schlechter geworden. Irgendwie habe ich Spiele verloren, die ich gut gespielt habe, habe aber auch Spiele verloren, wo der Gegner schlecht gespielt hat, weil ich nicht besser spielen konnte. Aber irgendwie hat das alles nicht zusammen gepasst"
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"Ich bin an die Spiele einfach ein bisschen anders heran gegangen als an die Spiele auf der Pro Tour. Ich habe gesagt - und da will ich niemandem zu nahe treten - auf der Pro Tour wird ein höheres Niveau gespielt. Da werden mir Dinge um die Ohren gehauen, wo man machmal denkt: 'Okay, jetzt stehst du nach neun Darts auf einem Doppel' und kriegst einen Zwölfer um die Ohren. Das wird dir bei der Super League in der Konstanz nicht passieren."
"Das sind alles tolle Dartsspieler, aber es ist nochmal ein Unterschied zur Pro Tour, weil sonst all die anderen 21 Spieler ein Tour Card hätten (Hopp und Pietreczko waren als Tour Card Holder zwei zusätzliche Spieler). Das Mindset hat funktioniert. Dadurch konnte ich ein bisschen lockerer aufspielen, konnte in dem Moment die Leistung abrufen, die ich gebraucht habe."
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Spitzname
Ein Dauerthema bei Hempel ist sein Nickname. Bislang weigerte sich der Wahl-Kölner, einen anzunehmen, gab dann aber nach seinem Sieg bei der Europe Super League bekannt, dass er die Fans aufrufe, Vorschläge einzureichen.
Auf die Nachfrage, was daraus geworden sei, schwächte Hempel seinen Aufruf vom Ende des Jahres ab. "Es ist scheinbar so, dass man einen Nickname braucht. Ich brauche eigentlich keinen", lachte er.
"Das war für mich (nach dem Sieg bei der Europe Super League, Anm. d. Red.) aus der Emotion heraus, als ich bei Sport1 gesagt habe, dass ich das einfach in dem Moment von mir schieben wollte und dass ich das an die Zuschauer geben wollte."
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"Es gibt sehr viele tolle Ideen. Es gab auch ein, zwei Ideen, die ich näher verfolgt habe, aber ich glaube, als Florian Hempel bin ich ganz gut mit meinem Namen. Ich bin zufrieden damit und bisher ist noch kein Nickname gekommen, wo ich sagen kann, damit kann ich mich identifizieren. Das bleibt auch erst einmal so, der Fokus liegt auf dem Sportlichen", fasste er die Entwicklung abschließend zusammen.

Sylke PuckRedakteurin
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
Die deutsche Sportjournalistin kam als Seiteneinsteigerin zum Journalismus und entdeckte 2021 ihre Leidenschaft für den Darts-Sport. Seitdem hat sie sich ein beachtliches Portfolio aufgebaut und sich als feste Größe in der Darts-Berichterstattung etabliert. Neben ihrer Arbeit für dartsnews.de schreibt sie gelegentlich auch für dartsnews.com, wo ihre Artikel ein internationales Publikum erreichen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









