„Ich habe ein bisschen mit einer Grippe zu kämpfen, aber wir müssen weitermachen“ – Luke Littler liefert Erklärung für die Niederlage in Antwerpen

PDC
Samstag, 14 Februar 2026 um 12:30
Luke Littler
Luke Littler hat enthüllt, dass er während des zweiten Abends der Premier League Darts in Antwerpen mit Grippesymptomen zu kämpfen hatte. Der 19-jährige Engländer erlebte erneut einen wechselhaften Abend, sicherte sich aber dennoch seinen ersten Sieg der Saison.
Im Viertelfinale setzte sich Littler gegen Luke Humphries durch und holte damit seinen ersten Erfolg der Premier-League-Kampagne 2026. Im Halbfinale erwies sich jedoch ein erstarkter Michael van Gerwen als zu stark. Der Niederländer schaltete Littler aus und verlor später selbst das Finale gegen Gerwyn Price.

„Ein bisschen Grippe, aber das ist Darts“

Nach dem Abend gab Littler offen zu, dass er nicht topfit an das Oche trat. „Ich habe ein bisschen mit Grippe zu tun, aber das ist Darts, wir müssen einfach weitermachen“, erklärte er. „Mein Spiel läuft im Moment eigentlich gut, ich spiele ordentlich. Letzte Woche lief es nicht wie geplant, aber das ist wieder eine neue Woche.“
Trotz seiner körperlichen Beschwerden zeigte Littler phasenweise dennoch seine Topform. Gegen Humphries war er auf die Doppelfelder scharf und stabil im Scoring. Im Halbfinale konnte er dieses Niveau jedoch gegen einen stark spielenden Van Gerwen nicht halten.
Dennoch klang das Teenager-Phänomen alles andere als besorgt. „Jeder weiß es, ich habe zweimal in Folge die Belgian Darts Open gewonnen. Jetzt noch ein Premier-League-Abend hier. Die PDC hat das gut organisiert“, witzelte er in Anspielung auf seine guten Erinnerungen auf belgischem Boden.
Luke Littler in Aktion
Luke Littler liegt aktuell auf Rang fünf in der Tabelle der Premier League Darts 2026

Kein Grund zur Panik

Nach zwei Spielwochen steht Littler noch nicht an der Spitze des Klassements, doch Panik ist laut Experten völlig fehl am Platz. Sky-Sports-Expertin Laura Turner rief zur Ruhe auf, sowohl bei Littler als auch bei Humphries. „Ich denke, das zeigt vielmehr, wie hart dieses Turnier ist“, so Turner. „Ein oder zwei kleine Fehler, oder wenn du dich nicht hundertprozentig fühlst, und in dieser Liga kann alles passieren. Dann fängst du an zu grübeln.“
Ihrer Meinung nach ist es viel zu früh für Schlussfolgerungen. „Sie werden ganz sicher nicht in Panik geraten, denn das ist erst Woche zwei.“
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