Niko Springer hat bei den
European Darts Open 2026 in Leverkusen einen beeindruckenden Auftakt hingelegt. Der Deutsche setzte sich am Freitagabend souverän mit 6:2 gegen
Darius Labanauskas durch und glänzte dabei mit einem Average von 105,21 Punkten. Bemerkenswert: Mit einer derart starken Leistung hatte Springer nach eigener Aussage selbst nicht gerechnet.
Nach dem Match räumte der Deutsche ein, dass er vor seinem ersten Auftritt große Unsicherheit verspürt hatte. „Ehrlich gesagt habe ich nicht damit gerechnet, dass ich so gut spielen würde“, sagte Springer im Gespräch mit
Oche180. „Ich war zwei Wochen im Urlaub und konnte in dieser Zeit nur zweimal trainieren.“
Überraschend starke Leistung nach kurzer Vorbereitung
Für einen Spieler, der normalerweise deutlich mehr Zeit am Practice Board verbringt, war die ungewöhnlich kurze Vorbereitung alles andere als ideal. „Normalerweise trainiere ich viel mehr, das machte es schwierig. Ich hatte wirklich keine Ahnung, wie ich heute spielen würde.“
Niko Springer überzeugte zum Auftakt der European Darts Open mit einem 6:2-Erfolg gegen Darius Labanauskas und einem Average von über 105 Punkten.
Diese Zweifel erwiesen sich jedoch als völlig unbegründet. Springer bestimmte die Partie von Beginn an und unterstrich mit einem Average von über 105 Punkten eindrucksvoll seine derzeitige Form. „Ich bin selbst überrascht, dass ich so gut gespielt habe, aber natürlich bin ich unglaublich glücklich damit.“
Selbstvertrauen für das World Matchplay
Der überzeugende Erfolg verschafft Springer nicht nur Rückenwind für den weiteren Verlauf der
European Darts Open, sondern auch für das
World Matchplay, das in der kommenden Woche beginnt.
„Ich denke, dass ich daraus sehr viel Selbstvertrauen ziehen kann“, erklärte der Deutsche. „Vor zwei oder drei Tagen habe ich im Training schon ein paar positive Dinge gesehen, aber mein Gefühl war noch nicht wirklich gut. Deshalb hatte ich keine Ahnung, was ich an diesem Wochenende erwarten konnte.“
Mit seiner Leistung gegen Labanauskas hat Springer diese Unsicherheit eindrucksvoll widerlegt. „Ich glaube, ich habe heute gezeigt, dass ich wirklich sehr gut spielen kann.“
Entsprechend optimistisch blickt der Deutsche auf die kommenden Aufgaben. „Ich freue mich auf Samstag und natürlich auch auf die nächste Woche, wenn das World Matchplay beginnt.“