Rob Owen hat am Freitagabend bei den
European Darts Open 2026 in Leverkusen einen erfolgreichen Turnierstart hingelegt. Der Waliser setzte sich in einer spannenden Erstrundenpartie mit 6:5 gegen Andrew Gilding durch – und war dabei nur einen einzigen Doppeltreffer von einem perfekten Leg entfernt.
Der entscheidende Dart auf Doppel-12 verfehlte sein Ziel jedoch denkbar knapp und blieb auf der Oberkante des Drahtes hängen. Trotz des verpassten 9-Darters überwog bei Owen nach dem Match die Freude über den Einzug in die zweite Runde.
„Als ich den letzten Pfeil losließ, dachte ich: Der sitzt“
Im Gespräch mit
Oche180 erklärte Owen, dass er während des Legs kaum realisiert habe, wie nah er einem perfekten Spiel gekommen war. „Ich habe eigentlich überhaupt nicht daran gedacht“, sagte der Waliser. „Ich hatte gerade zweimal 180 geworfen und war so im Flow, dass man nicht wirklich mit einem 9-Darter rechnet.“
Rob Owen zog mit einem 6:5-Erfolg über Andrew Gilding in die zweite Runde der European Darts Open ein und verpasste dabei nur hauchdünn einen 9-Darter.
Erst beim letzten Wurf wurde ihm bewusst, was möglich war. „Triple-20, Triple-19, das lief alles perfekt. Als ich den letzten Pfeil losließ, dachte ich: ‚Der sitzt.‘ Aber er landete oben auf dem Draht. Da dachte ich nur: ‚Oh nein.‘“
Den Frust über den knapp verpassten 9-Darter konnte Owen jedoch schnell abhaken. „Ich habe das Leg trotzdem gewonnen. Das ist letztlich das Wichtigste.“
Bereits mehrere 9-Darter auf der PDC Tour
Dass Owen nur hauchdünn am perfekten Leg vorbeischrammte, ist keineswegs ungewöhnlich. Der Waliser hat auf der PDC Tour bereits zweimal einen 9-Darter geworfen.
„Ich habe zwei auf der PDC Tour geworfen“, berichtete er. „Einen in einem Stream-Match gegen Ritchie Edhouse und einen gegen Joe Cullen.“
Auch außerhalb des offiziellen PDC-Circuits gelang ihm erst vor wenigen Monaten erneut ein perfektes Leg. „Vor ein paar Monaten habe ich auch noch einen bei einem Showturnier geworfen. Das war sogar mein allererstes Match des Abends, das hat sofort den Ton gesetzt.“
Trainings-9-Darter haben für Owen keinen großen Stellenwert
Trotz seiner Erfahrung mit perfekten Legs misst Owen 9-Dartern im Training nur wenig Bedeutung bei.
„Im Training werfe ich ziemlich regelmäßig einen 9er“, erklärte er. „Aber für mich zählt das nicht wirklich. Das ist keine Wettkampfsituation.“
Dass er gegen Andrew Gilding nur um Haaresbreite an einem weiteren perfekten Leg vorbeischrammte, dürfte ihn deshalb nicht lange beschäftigen. Viel wichtiger ist für den Waliser, dass er sich mit dem hart erkämpften 6:5-Erfolg den Einzug in die zweite Runde der
European Darts Open gesichert hat.