„Ihr gebt mir mehr Support, als wenn ich in Wales spiele“ – Jonny Clayton lobt belgische Fans nach Arbeitssieg über Sebastian Bialecki

PDC
durch Nic Gayer
Sonntag, 22 März 2026 um 14:00
Jonny Clayton (1)
Jonny Clayton hat das Achtelfinale der Belgian Darts Open 2026 erreicht – leicht fiel ihm dieser Erfolg jedoch nicht. In einer Partie, in der Details den Unterschied machten, musste der Waliser hart arbeiten, um die Kontrolle zu behalten. Nach dem Match überwogen vor allem Erleichterung und Dankbarkeit gegenüber dem belgischen Publikum.
Clayton setzte sich in der zweiten Runde mit 6:3 gegen Sebastian Bialecki durch. Eine Schlüsselszene entwickelte sich bei einer 61er-Finishchance, bei der kurzfristig Unsicherheit aufkam. „Ich war mir kurz nicht sicher, ob der zweite Dart im Triple gelandet war, also entschied ich mich für das 19er-Segment“, erklärte er.

Zweifel im entscheidenden Moment

Diese kurze Unsicherheit beschäftigte ihn auch danach noch. „Das blieb doch ein bisschen hängen“, gab Clayton zu.
Jonny Clayton trifft im Achtelfinale der Belgian Darts Open 2026 auf Ross Smith
Jonny Clayton trifft im Achtelfinale der Belgian Darts Open 2026 auf Ross Smith
Clayton zeigte sich im Anschluss beeindruckt vom Niveau seines jungen Kontrahenten. „Ehrlich gesagt: Sebastian ist ein großartiger Spieler“, sagte er. „Er bleibt ruhig und macht einfach sein Ding. Genau das brauchst du als Dartspieler.“
Dass er zuvor noch nie gegen Bialecki gespielt hatte, machte die Aufgabe zusätzlich anspruchsvoll. „Du weißt nicht genau, was dich erwartet. Das ist anders, als wenn du jemanden gut kennst.“

Belgische Fans als zusätzlicher Antrieb

Wie schon häufig in Wieze spielte das Publikum auch diesmal eine wichtige Rolle für Clayton. Der Waliser genießt in Belgien seit Jahren große Unterstützung – und machte daraus keinen Hehl. „Ich liebe dieses Publikum“, sagte er begeistert. „Schaut sie euch an, sie sind fantastisch.“
Mit einem Lächeln ergänzte er: „Ihr gebt mir mehr Support, als wenn ich in Wales spiele.“ Diese besondere Verbindung zum belgischen Publikum ist über die Jahre gewachsen und gibt ihm sichtbar zusätzliche Energie auf der Bühne. „Danke euch, wirklich. Macht weiter so“, rief er den Fans zu.
In der nächsten Runde wartet mit Ross Smith eine anspruchsvolle Aufgabe. Der Engländer gilt als konstanter Scorer auf höchstem Niveau. Im Gegensatz zu seinem Duell mit Bialecki weiß Clayton beim Aufeinandertreffen mit Smith genau, worauf er sich einstellen muss. „Ich habe noch nie gegen Seb gespielt, aber ich weiß genau, was Ross für ein Spieler ist“, erklärte er. „Da bereitest du dich eben anders vor.“
Er betonte außerdem, wie wichtig Erfahrung gegen bestimmte Gegner sein kann. „Wenn du jemanden schon öfter gespielt hast, weißt du, wie er in bestimmten Situationen reagiert. Das hilft.“

Neuer Gegner, neuer Ansatz

Das Duell mit Bialecki stellte für Clayton dagegen eine neue Herausforderung dar. „Heute war es neu für mich“, sagte er. „Aber er ist ein guter Kerl und ein starker Spieler.“
Für das kommende Match gegen Smith erwartet er eine andere Herangehensweise. „Du weißt, was dich erwartet, und das hilft in der Vorbereitung.“ Gleichzeitig bleibt er realistisch mit Blick auf die nächste Aufgabe. „Es wird ein hartes Match, aber ich freue mich darauf.“
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