Jonny Clayton triumphiert in Glasgow: Dominante Erfolge über Price, Littler und van Veen bescheren Premier-League-Tagessieg

PDC
durch Nic Gayer
Donnerstag, 19 Februar 2026 um 23:09
Jonny Clayton
Was für ein Statement von Jonny Clayton: Am dritten Spieltag der Premier League Darts 2026 in Glasgow krönte sich der Waliser nach einem außergewöhnlich starken Abend zum Tagessieger. Nach Erfolgen über Gerwyn Price und Luke Littler setzte sich „The Ferret“ auch im Finale gegen Gian van Veen durch – und beendete damit eine der beeindruckendsten Premier-League-Nächte seiner Karriere.
Der Abend begann mit einem intensiven Viertelfinale zwischen Gian van Veen und Stephen Bunting, das von Beginn an von Breaks geprägt war. Van Veen setzte früh Akzente mit einem 114er-Checkout, blieb auch in den Folgelegs der aktivere Spieler und zog mit einem 104er-Average souverän ins Halbfinale ein. Dort wartete Luke Humphries, der zuvor Josh Rock mit 6:2 bezwungen hatte und dabei mit 106 Punkten ebenfalls einen Weltklasse-Average spielte.

Clayton beendet Horror-Serie gegen Price

Im ersten Halbfinale entwickelte sich anschließend ein echter Schlagabtausch zwischen van Veen und Humphries. Der Weltranglistenerste startete stärker, doch van Veen kämpfte sich mit Highfinishes zurück in die Partie und erzwang den Decider. Dort ließ Humphries zwei Matchdarts liegen – eine Einladung, die der Niederländer eiskalt annahm und sich mit einem 61er-Checkout das Finalticket sicherte.
Für die große Geschichte des Abends sorgte jedoch Jonny Clayton. Der Waliser beendete zunächst seine fast dreijährige Durststrecke gegen Gerwyn Price und setzte sich mit 6:3 durch. Clayton überzeugte dabei mit starken Finishes – darunter ein klassisches 121er-Trademark-Checkout – und einer deutlich besseren Doppelquote. Im Halbfinale wartete anschließend der amtierende Weltmeister Luke Littler, der aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls von Michael van Gerwen direkt in die Vorschlussrunde eingezogen war.
Doch auch gegen Littler ließ Clayton nichts anbrennen. „The Ferret“ nutzte die Startschwierigkeiten des 19-Jährigen konsequent aus, spielte hochprozentig auf die Doppel und feierte mit einem klaren 6:1 seinen zweiten Karrieresieg über „The Nuke“. Damit zog Clayton souverän ins Finale von Glasgow ein – während van Veen im anderen Halbfinale bereits vorgelegt hatte.
Präsentierte sich in Glasgow in absoluter Bestform: „The Ferret“ Jonny Clayton
Präsentierte sich in Glasgow in absoluter Bestform: „The Ferret“ Jonny Clayton

Finale: Clayton setzt dem perfekten Abend die Krone auf

Auch das Endspiel begann standesgemäß mit einem Break – diesmal zugunsten von Clayton, der sofort den Ton angab. Van Veen fand zwar kurzzeitig Antworten und verkürzte mit einem starken 97er-Checkout, doch der Waliser blieb spielbestimmend, präsentierte sich erneut Weltklasse auf die Doppel und zog Schritt für Schritt davon. Beim Stand von 3:2 hielt Clayton souverän seinen Anwurf, ehe er mit einem eiskalten 82er-Finish auf dem Bullseye das entscheidende Break zum 5:2 landete.
Den Schlusspunkt setzte „The Ferret“ schließlich mit einem absoluten Highlight: Ein überragendes 156er-Finish besiegelte den 6:2-Erfolg und machte einen rundum dominanten Premier-League-Abend perfekt. Mit einem Average von über 104 Punkten unterstrich Clayton seine Gala-Vorstellung eindrucksvoll – während van Veen trotz starkem Turnierlauf im Finale chancenlos blieb.
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