Die Freitagnachmittagssession der
Hungarian Darts Trophy stand ganz im Zeichen der verpassten Doppel. In fast jeder Partie machten die zahlreichen Fehlversuche auf die Doppel den Unterschied. Kevin Doets verlor gegen Masalin, nachdem er nicht weniger als 31 Darts auf die Doppel verpasst hatte. Auch Maik Kuivenhoven ging gegen
Niko Springer chancenlos unter, der seine Doppel hingegen sicher traf.
Doets verpasste direkt zwei Darts zum Break. Der Finne bestrafte dies sofort und checkte 84 zum 1:0. Doets checkte anschließend 68 zum Ausgleich. Masalin verpasste vier Darts zum Break, doch auch Doets ließ vier Chancen liegen. Im nächsten Leg verpassten beide Spieler erneut gleich mehrere Darts auf die Doppel, sodass Masalin mit 2:1 in Führung ging. Beide Spieler hielten anschließend ihr eigenes Leg. Masalin gelang dies erneut mit einem schönen 83er-Finish.
Doets stand zu diesem Zeitpunkt bei lediglich 3 von 20 getroffenen Doppeln. Beim Niederländer lief überhaupt nichts zusammen, dennoch schaffte er den Ausgleich zum 3:3. Was war nur mit Kevin Doets los?! Der Niederländer verpasste erneut fünf Darts auf die Doppel. Doets stand auf Doppel 5, doch dann überwarf er sich, indem er die Single 12 traf. Masalin nutzte die Chance und ging mit 4:3 in Führung.
Nach weiteren vier Fehlversuchen von Doets gelang Masalin das Break zum 5:3. Doets schaffte zwar das Rebreak, indem er erneut 68 checkte, doch anschließend verpasste der Niederländer insgesamt unglaubliche 31 Darts auf die Doppel. Masalin gewann die Partie schließlich mit 6:4 gegen den Niederländer!
Niko Springer trat gegen Maik Kuivenhoven an. Beide Spieler starteten gut in die Partie und hielten zunächst ihre eigenen Legs. Springer reagierte auf den 13-Darter von Kuivenhoven mit einem eigenen 15-Darter. Im nächsten Leg gelang dem Deutschen dann auch das Break zum 3:1. Kuivenhoven bekam einen Dart auf Tops, um direkt zurückzubrechen, doch der Niederländer verpasste diese Chance. Springer machte anschließend über Doppel 5 das 4:1.
Springer blieb damit bei der
Hungarian Darts Trophy ungeschlagen! Der Titelverteidiger besiegte Kuivenhoven überzeugend mit 6:1.
Es schien, als wären die Doppel an diesem Nachmittag deutlich kleiner als gewöhnlich. In nahezu jeder Partie gab es zahlreiche Fehlversuche auf die Doppel. Auch Barry startete mit sechs verpassten Darts auf die Doppel, machte anschließend aber trotzdem das 1:0. Im nächsten Leg gelang dem Iren dann auch das Break in 11 Darts. Schindler holte sich zwar das Break zurück, doch Barry schlug direkt zurück und ging mit 3:1 in Führung.
Barry gelang anschließend ein äußerst schmerzhafter 154er-Finish! Der Ire baute seine Führung damit auf 4:1 aus. Beide Spieler hielten anschließend ihre eigenen Legs, wodurch Barry zum Matchdart kam. Der Ire entschied die Partie schließlich mit einem 12-Darter! Barry beendete das Match mit einem Average von über 100 Punkten und sicherte sich einen 6:2-Sieg.
Weitere Partien
Andrew Gilding hatte keinerlei Probleme in seiner Partie gegen Milan Biro. Goldfinger verpasste dem Ungarn einen Whitewash. Auch Edhouse hatte gegen Connor Scutt kaum Mühe. Der Engländer gewann mit 6:1 gegen Scutt, der lediglich einen Average von 75,89 spielte.
William O'Connor setzte sich mit einem souveränen 6:2-Sieg gegen Samuel Price durch. Wenn es einen Spieler gab, der keinerlei Probleme auf den Doppeln hatte, dann war es Ryan Joyce. Cristo Reyes spielte scoringmäßig großartig, doch jeder Fehlversuch auf die Doppel wurde sofort von Joyce bestraft. Der Engländer gewann die Partie mit einer Doppelquote von 66,67 Prozent. Zum Abschluss besiegte Chisnall den anderen Ungarn, Andras Borbely, völlig problemlos.