Wie auch bei seinen Matches zuvor, wurde Schindler von Anfang an vom Publikum lautstark unterstützt. Dennoch brachte Chisnall, der das Ausbullen gewonnen hatte, sein erstes Leg in 15 Darts durch, griff anschließend mit einer 180 das Leg des Strausbergers an und spielte das Leg ab der dritten Aufnahme von vorne. Jedoch hatte Chizzy nun starke Probleme auf die Doppel, so dass Schindler mit einem 18-Darter zum 1-1 ausglich.
In 15 Darts ging Chisnall erneut in Führung und wieder warf er eine 180 in das Leg des Deutschen. Nachdem Schindler Tops für 70 verfehlt hatte, patzt der Engländer nicht noch einmal auf die Doppel und checkte 24 zum Break. In sein eigenes Leg stieg Chisnall mit einer weiteren 180 ein, Schindler konnte nur mit 59 antworten. In der vierten Aufnahme checkte Chizzy zum 4-1.
Das 5-1 holte sich Chisnall mit einem Break in 16 Darts, nachdem Schindler zuvor die Doppel 10 verfehlt hatte. Es wurde eng für The Wall. Mit einer 180 eröffnete er das Leg Chisnalls, doch dieser warf ebenfalls ein Maximum und machte somit die Wirkung des perfekten Wurfs Schindlers zunichte. Dennoch breakte der Strausberger in 12 Darts und verkürzte auf 5-2, bestätigte das Break in 14 Darts und kam auf 5-3 heran.
Jetzt gab Schindler Gas. In 16 Darts breakte er zum 5-4, um in 17 Darts den Decider zu erzwingen. Hier warf Chisnall in der zweiten Aufnahme eine weitere 180 und setzte sich ab. Schindler bewies Nervenstärke, warf in der dritten Aufnahme eine 180 und war damit zuerst im Finishbereich. Allerdings verfehlte der Strausberger das Bullseye für den Sieg. Chisnall nutzte seine Chance und löschte 118 für den Einzug in das Halbfinale.
Chisnall trifft im Halbfinale auf Peter Wright. Snakebite hatte es im Viertelfinale mit Michael van Gerwen zu tun und besiegte diesen mit 6-4.
Van Gerwen geriet sofort mit 0-2 in Rückstand, als Wright einen 15-Darter und einen 14-Darter warf. Doch mit einem 11-Darter und einem 12-Darter glich van Gerwen blitzschnell wieder aus.
In einem hochklassigen Opener von zwei Legs erzielte van Gerwen einen Average von etwas mehr als 111, aber auch er hatte gegen den ebenfalls brillanten Wright keine Chance auf die Doppel. Als van Gerwen seinen Average noch weiter auf rund 115 steigerte, ließ sich der Niederländer nicht aus der Ruhe bringen und ging mit Legs von 12, 11 und 14 selbst mit 3-2 in Führung. Ein 18-Darter brachte dann das 4-2 für van Gerwen.
Wright behielt die Nerven und kam mit einem beeindruckenden 161er-Checkout wieder auf 4-4 heran. Mit einem anschließenden 11-Darter lag Wright plötzlich wieder in Führung und war nur noch einen Punkt vom Sieg entfernt. Mit der Doppel 10 im nächsten Leg war der Sieg für Wright perfekt.
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𝗖𝗛𝗜𝗭𝗭𝗬 𝗦𝗧𝗢𝗣𝗦 𝗦𝗖𝗛𝗜𝗡𝗗𝗟𝗘𝗥 𝗖𝗢𝗠𝗘𝗕𝗔𝗖𝗞 🟡
Martin Schindler recovers from 5-1 down to force a decider, only to miss a match dart at the bull and watch Dave Chisnall take out 118 to seal victory with 98.6 average and 7⃣ 180s!
#GDC24