Martin Schindler vor World Cup-Auftakt: "Für Luke Humphries und Michael Smith wird es wahrscheinlich ein Problem geben"
PDC
Am Donnerstag, den 27. Juni, beginnt der World Cup of Darts 2024 in Frankfurt. Einer derjenigen, die sein Heimatland bei der diesjährigen Ausgabe des internationalen Doppel-Turniers vertreten dürfen, ist Martin Schindler.
Obwohl Schindler und sein Landsmann Gabriel Clemens zu den "dark horses" des Turniers gehören, wird Deutschland nicht als eine der vier gesetzten Nationen in das Turnier starten. Diese Ehre kommt stattdessen Titelverteidiger Wales (Gerwyn Price und Jonny Clayton), England (Michael Smith und Luke Humphries), den Niederlanden (Michael van Gerwen und Danny Noppert) sowie Schottland (Peter Wright und Gary Anderson) zu. Daher ist Schindler sehr vorsichtig, was die Konkurrenz angeht.
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"Ich würde sagen, dass Wales wahrscheinlich am schwersten zu schlagen ist", sagt Schindler, der zum sechsten Mal in seiner Karriere am World Cup of Darts teilnimmt, im Gespräch mit Emma Paton für den Sky Sports Love the Darts Podcast. "Gerwyn und Jonny kommen immer so gut miteinander aus und sie spielen bei diesem Turnier so gute Darts zusammen und haben es schon ein paar Mal gewonnen."
"Ich glaube, dass Luke und Michael zum ersten Mal zusammen spielen", fährt Schindler fort und wirft einen Blick auf das Duo der beiden vergangenen Darts-Weltmeister. "Da wird es wahrscheinlich ein Problem geben. Vielleicht werden sie gut zusammenarbeiten und gewinnen, sie sind beide großartige Einzelspieler... Aber sie müssen es als Paar bringen und das wird das Spannende daran sein."
"Die Niederlande sind auch eine der besten Nationen. Eine dieser drei Nationen ist also wahrscheinlich am schwersten zu schlagen", sagt Schindler abschließend, wobei er eine bemerkenswerte Aussage vornimmt. "Ich glaube nicht, dass Schottland so gut sein wird wie im letzten Jahr. Offensichtlich ist Peter Wright im Moment nicht wirklich da, und das ist eine Sache, die jedem klar ist. Aber es ist Peter Wright, ein zweifacher Weltmeister, und er kann leicht zu seiner Form zurückfinden."
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









