
Michael Smith hat beim World Matchplay auf Kosten seines alten Mentors Gary Anderson die zweite Runde erreicht. Der ehemalige Weltmeister war mit 10-5 zu stark für den zweimaligen Weltmeister.
Smith geriet jedoch schon in der Anfangsphase deutlich in Rückstand. Anderson eröffnete das Spiel mit einem 101er Finish, bevor Smith im zweiten Leg drei Doppel verfehlte. Mit der Doppel 5 ging The Flying Scotsman mit 2-0 in Führung, bevor er mit einem 12-Darter auf 3-0 davonzog.
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Im vierten Leg hatte Anderson vier Chancen, die Führung auf 4-0 auszubauen, aber diese Chancen wurden nicht genutzt. Das führte dann zum Comeback von Smith. Ein 21-Darter brachte den Bully Boy zum ersten Mal auf das Scoreboard. Es folgten ein 17-Darter und ein 84er Finish zum Ausgleich mit 3-3.
Smith übernahm dann mit einem 13-Darter im siebten Leg die Führung. Anderson vergab im achten Leg eine Chance auf das Bullseye, bevor Smith mit einem 70er Finish auf 5-3 davonzog. Der Engländer warf danach einen 13-Darter und einen 12-Darter und ging mit einer 7-3-Führung in die zweite Pause.
Anderson kam mit einem tollen 10-Darter stark aus der Pause, aber Smith schaffte sofort das Rebreak, indem er im zwölften Leg mit einem 12-Darter konterte. Mit zwei 180er Scores distanzierte der Engländer dann seinen schottischen Gegner im dreizehnten Leg, bevor er mit einem 81er Finish auf 9-4 davonzog. Anderson verlängerte daraufhin das Spiel um ein weiteres Leg, bevor Smith das Match mit einem 90er Finish entschied.
Der Bully Boy erreichte schließlich einen Average von 102,08 mit einer Doppelquote von 38,5 Prozent. Anderson konterte mit einem Average von 98,97 und einer seinen Leistungen absolut nicht entsprechenden Doppelquote von 29,4 Prozent. Smith wird am Mittwochabend in der zweiten Runde des World Matchplay auf den Sieger der Partie zwischen Chris Dobey und Ritchie Edhouse treffen.

Sylke PuckRedakteurin
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







