Der erste Abend der Premier-League-Saison 2026 ist gespielt. Im Fokus standen das frühe Aus von Luke Littler und ein rein niederländisches Finale. Am Ende setzte sich Michael van Gerwen gegen Gian van Veen durch und übernimmt die Tabellenführung.
Zum Auftakt der Saison traf Rückkehrer Jonny Clayton auf Debütant Josh Rock. Rock startete mutig und hielt das Match zunächst offen. Bis zum 2:2 verlief die Partie ausgeglichen, dann zog Clayton spürbar an. Der Waliser spielte groß auf, blieb gnadenlos auf die Doppel und siegte mit einem 109er-Average klar mit 6:2.
Im zweiten Viertelfinale kam es zur Neuauflage des WM-Finales zwischen Littler und van Veen. Die ersten sechs Legs gingen jeweils an den Anwurf. Littler gelang anschließend ein 11-Darter zum Break, doch van Veen konterte prompt. Mit einem Checkout von 32 Punkten auf Doppel 4 ging der Niederländer 5:4 in Führung. Littler verpasste einen Matchdart auf Doppel 5, van Veen nutzte seinen dritten Versuch auf Doppel 6 zum 6:4-Erfolg.
Das dritte Spiel entwickelte sich zu einem echten Krimi. Luke Humphries lauerte mehrfach im Finishbereich, während Gerwyn Price seine Anwurflegs eiskalt checkte. Die ersten zehn Legs gingen jeweils an den Spieler mit dem Anwurf. Im Decider vergab Humphries zwei Matchdarts, Price ließ ebenfalls Chancen liegen. Am Ende war es der Titelverteidiger, der auf Doppel 2 den 6:5-Sieg perfekt machte.
Im letzten Viertelfinale traf Stephen Bunting auf van Gerwen. Bunting startete stark und ging mit 2:0 in Führung. Dann drehte van Gerwen auf, checkte 117 Punkte zum 2:2-Ausgleich und profitierte zunehmend von Fehlern seines Gegners. Mit sechs Legs in Folge entschied der Niederländer das Match deutlich mit 6:2 für sich.
Im ersten Halbfinale konnte Clayton sein hohes Niveau aus dem Auftaktspiel nicht bestätigen. Gegen van Veen geriet er mit 2:5 in Rückstand. Der Niederländer verpasste bei 131 Rest seinen ersten Matchdart auf Tops-Tops. Clayton kämpfte sich mit Checkouts von 98 und 75 Punkten zurück. In 11 Darts machte van Veen schließlich den 6:4-Sieg klar und zog bei seinem Premier-League-Debüt ins Finale ein.
Das zweite Halbfinale begann mit Vorteilen für van Gerwen. Ein Bullseye-Finish brachte ihm die 2:1-Führung. Humphries vergab anschließend vier Doppeldarts zum 3:3, van Gerwen erhöhte auf 4:2. Mit Checkouts von 104 und 114 Punkten ließ der Niederländer nichts mehr anbrennen und buchte souverän sein Finalticket.
Im rein niederländischen Finale übernahm van Gerwen sofort die Kontrolle. Er ging mit 2:0 in Führung, während van Veen seine Breakchancen ungenutzt ließ. Zwar checkte van Veen 110 Punkte auf Doppel 15 zum 3:4, ein Break gelang ihm jedoch nicht. Beim Stand von 5:3 verpasste van Gerwen zunächst Matchdarts auf Doppel 20. Ein Leg später machte er auf Doppel 14 den 6:4-Sieg und damit den Tagessieg perfekt. Nach dem ersten Spieltag führt van Gerwen damit die Tabelle der
Premier League Darts an.