„Mitchell Lawrie ist aktuell in seiner Karriere weiter als Luke Littler“ – Matt Edgar trifft gewagte Aussage
PDC
Der ehemalige Profidartspieler Matthew Edgar hat mit einer markanten Aussage über zwei der größten Teenager-Talente der Dartswelt für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Dem Engländer zufolge ist der 15-jährige Schotte Mitchell Lawrie derzeit weiter als Luke Littler im selben Alter. Lawrie sorgt aktuell in der WDF für Aufsehen und ist in diesem Verband die Nummer eins der Welt. Ende vergangenen Jahres erreichte er das Finale bei der WDF WM, wo er letztlich gegen Jimmy van Schie verlor.
Lawrie beeindruckt enorm
Mitchell Lawrie, Spitzname „Wee Sox“, macht in den vergangenen Monaten kräftig auf sich aufmerksam. Auf der JDC Advanced Tour warf er kürzlich einen Neundarter in seinem mit 4:1 gewonnenen Match gegen Ethan Hawden. In seiner Auftaktpartie verzeichnete er einen beeindruckenden Average von 103 und holte sich am Ende den Turniersieg.
Als wäre das nicht genug, wurde der junge Schotte bereits Anfang dieses Monats auch noch zur WDF-Nummer eins der Welt gekrönt. Das verdankte er Turniersiegen sowohl bei den Slovak Open als auch bei den Slovak Masters. Damit untermauerte er seinen Status als eines der größten Talente innerhalb des WDF-Circuits.
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Zudem schrieb Lawrie Geschichte, indem er als erster Teenager überhaupt das Finale der WDF-WM erreichte. Zuvor in dieser Saison gewann er auch schon die Scottish Classic, was seine schnelle Entwicklung zusätzlich bestätigt.
Edgar: „Derzeit weiter als Littler“
Matt Edgar, der mittlerweile als Experte und Podcaster aktiv ist, verfolgt die Entwicklung junger Spieler genau. So äußerte er sich markant zum Vergleich zwischen Lawrie und Littler. „Mitchell Lawrie ist im Moment besser als Luke Littler im gleichen Alter“, so Edgar. „Das klingt vielleicht nach einer großen Ansage, aber wenn man rein auf das Niveau schaut, das Mitchell aktuell erreicht, liegt das höher als dort, wo Luke mit 15 stand.“
Dennoch fügte der Engländer sofort eine wichtige Einschränkung hinzu. „Wird er auch die Höhen erreichen, die Luke erreicht hat? Das bezweifle ich. Luke ist ein einzigartiges Talent. Für mich ist er jetzt schon jemand, der am Ende in die Top Fünf der besten Spieler aller Zeiten vorstoßen kann. So außergewöhnlich ist er.“
Laut Edgar geht es ihm rein um das Entwicklungsstadium mit 15 Jahren. „Wenn man ihre Karrieren zu diesem speziellen Zeitpunkt nebeneinanderlegt, performt Mitchell derzeit auf einem höheren Level als Luke damals. Und das macht es unglaublich spannend zu sehen, wo sein Limit liegt.“

Mitchell Lawrie ist die aktuelle Nummer eins bei der WDF
Littler als Maßstab
Dass Luke Littler inzwischen der Maßstab für junge Talente in der Dartswelt ist, verwundert nicht. Seit seinem Durchbruch auf der großen Bühne hat er weltweit Rekorde gebrochen. Noch vor seinem zwanzigsten Geburtstag sammelte er nicht weniger als zehn Majortitel und krönte sich sogar zweimal zum Weltmeister.
Edgar betonte, dass er Littler schon seit dessen früher Jugend auf dem Radar hatte. „Ich verfolge Luke seit seinem Debüt bei der WM. Die Leute erklärten mich für verrückt, als ich sagte, er werde mindestens das Viertelfinale erreichen – und er schaffte sogar das Finale.“
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Auch bei seinen ersten Auftritten bei der UK Open, seinen Leistungen innerhalb der JDC und seiner Zeit in Gibraltar behielt Edgar ihn genau im Blick. „Ich habe seine Entwicklung aus nächster Nähe verfolgt. Deshalb weiß ich ganz genau, wo er mit fünfzehn stand.“
Der Experte verwies dabei auf Littlers back-to-back-Titel in Bridlington, wo er unter anderem die England Classic gewann, in einem bärenstarken Teilnehmerfeld mit den besten Spielern aus dem Vereinigten Königreich, ergänzt durch erfahrene Ex-Profis und starke County-Spieler.
„Dass man dort zwei Jahre in Folge gewinnt, sagt alles über seine Klasse aus“, so Edgar. „Das war schon damals außergewöhnlich.“
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









