Erstaunliche Statistik: Lediglich drei Turniersieger knackten bei den UK Open in den vergangenen neun Jahren die 100er-Marke

PDC
Dienstag, 03 März 2026 um 10:00
Luke Littler (2)
Die UK Open sind als der „FA Cup of Darts“ bekannt: ein Turnier ohne gesetzte Spieler, mit offener Auslosung und einer einzigartigen Atmosphäre, in der Überraschungen stets lauern. Die vergangenen neun Ausgaben brachten nicht nur verschiedene Sieger hervor, sondern boten auch einen guten Überblick darüber, wie sich das Niveau an der Spitze der Dartswelt entwickelt hat. Ein Blick auf die Champions seit 2017 – inklusive ihres Turnieraverage – unterstreicht dieses Bild.
Der jüngste Sieger der UK Open ist Luke Littler, der 2025 den Titel mit einem beeindruckenden Turnieraverage von 104,35 holte. Damit zeigte er, warum er als eines der größten Talente seiner Generation gilt.

Van Gerwen an der Spitze

Nur Michael van Gerwen war in diesem Zeitraum noch einen Tick besser: Sein Triumph 2020 ging mit einem Average von 104,47 Punkten einher. Das unterstreicht die Dominanz, die der Niederländer jahrelang auf der großen Bühne demonstrierte.
2024 ging der Titel an Dimitri Van den Bergh. Der Belgier notierte einen Average von 95,30 und bewies damit, dass es bei den UK Open nicht immer um astronomische Zahlen geht, sondern vor allem um das richtige Niveau in den entscheidenden Momenten. Das galt auch für Andrew Gilding, der 2023 mit 94,02 das Turnier gewann.
Ein Jahr zuvor, 2022, durfte Danny Noppert mit 91,78 im Schnitt den Pokal in die Höhe stemmen. Der Friese spielte vielleicht nicht den höchsten Average der Liste, war aber äußerst konstant und eiskalt in den entscheidenden Legs. 2021 zeigte James Wade, warum er als „Major-Spezialist“ gilt: Mit 99,71 im Schnitt holte er erneut einen großen TV-Titel.
Auch die Jahre davor hatten klangvolle Sieger. Nathan Aspinall triumphierte 2019 mit 93,61, während Gary Anderson 2018 den Titel mit einem Average von 97,76 eroberte. 2017 setzte Peter Wright mit satten 101,70 seinen Namen auf die Ehrentafel.
Danny Noppert ballt die Faust
Danny Noppert gewann die UK Open 2022
Auffällig ist die Mischung aus Spielstilen und Persönlichkeiten. Von der klinischen Effizienz eines Van Gerwen und Wade über das flamboyante Spiel von Wright bis zur frischen Bravour von Littler: Die UK Open bleiben ein Turnier, in dem verschiedene Wege zum Erfolg führen. Die Averages zeigen zudem, dass ein 100+-Niveau oft nötig ist, um wirklich zu dominieren, mentale Widerstandsfähigkeit aber ebenso entscheidend ist, um den Titel einzutüten.
Die UK Open 2026 beginnen am kommenden Freitag in Butlin’s Minehead. Das Turnier kann in Deutschland im Fernsehen verfolgt werden, den Sendeplan findest du hier zurück.
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