„Phasenweise vielleicht das beste Darts meiner Karriere“ – Gerwyn Price ist sich bewusst, dass er Topniveau bringen muss, um mit Littler und Humphries konkurrieren zu können

PDC
Donnerstag, 19 Februar 2026 um 8:00
Gerwyn Price (2)
Die Premier League Darts gastiert am Donnerstag in Schottland. Am dritten Spieltag der prestigeträchtigen Turnierreihe rückt in der OVO Hydro in Glasgow vor allem ein Duell in den Fokus: Gerwyn Price trifft auf seinen Landsmann Jonny Clayton. Ein rein walisisches Viertelfinale, das sportlich wie emotional viel Unterhaltung verspricht.
Price reist mit breiter Brust an. In der Vorwoche dominierte der "Iceman“ den ersten Spieltag der Premier League Darts Geschichte in Antwerpen eindrucksvoll. Mit einem Average von deutlich über 104 Punkten setzte er sich zunächst gegen Gian van Veen und anschließend gegen Clayton durch. Im Finale ließ er auch Michael van Gerwen keine Chance und gewann souverän mit 6:3. Der ehemalige Weltmeister präsentiert sich früh in der Saison in bestechender Form.

Mentale Stärke und klare Ansage

Das erneute Aufeinandertreffen mit Clayton bringt eine bemerkenswerte Statistik mit sich: Price gewann die letzten zehn direkten Duelle gegen seinen Landsmann. Diese Serie stärkt sein Selbstvertrauen zusätzlich. Doch Clayton kennt ihn bestens. Als feste Partner beim World Cup of Darts harmonieren sie regelmäßig für Wales – auf der Premier League-Bühne zählt jedoch allein die Leistung am Board.
Gerwyn Price ballt die Fäuste
Gerwyn Price gewann letzte Woche den zweiten Spieltag der Premier League Darts 2026
Price selbst betont, wie wohl er sich aktuell fühlt. „Phasenweise vielleicht das beste Darts meiner Karriere“, sagte der 41-Jährige im Vorfeld des Abends in Glasgow. Gleichzeitig hebt er das enorme Niveau der Liga hervor. „Alle sind auf ihrem besten Level“, stellte er klar. Vor allem Luke Littler und Luke Humphries hätten das Tempo weiter verschärft. „Die zwei Lukes spielen so stark, dass wir alle noch eine Schippe drauflegen mussten.“
Der Sieger des walisischen Duells trifft im Halbfinale auf den Gewinner der Partie zwischen Michael van Gerwen und Luke Littler. Van Gerwen führt nach zwei Spieltagen die Tabelle an und verschaffte sich bereits einen kleinen Vorsprung. Zweimal erreichte der Niederländer das Finale, zuletzt musste er sich allerdings einem entfesselten Price geschlagen geben.
Vor der stimmungsvollen Kulisse in Glasgow erwartet die Fans ein weiterer Abend auf höchstem Niveau. Die Leistungsdichte ist enorm, die Abstände sind gering. Jeder Anwurf, jedes Break kann im Rennen um die Play-off-Plätze den Ausschlag geben. Price hat die Chance, den zweiten Wochensieg in Serie einzufahren – und ein weiteres Ausrufezeichen im Titelkampf zu setzen.
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