Qualifikationsrennen für das World Matchplay 2026: Niko Springer und Martin Schindler auf Blackpool-Kurs, während für andere der Tag über Alles oder Nichts entscheidet

PDC
Dienstag, 07 Juli 2026 um 11:24
Schindler_Springer
Am Dienstag geht es für die Darter, die noch auf eine Teilnahme am World Matchplay hoffen, um alles oder nichts. Das 24. Players Championship des Jahres ist das letzte Turnier, das in der Qualifikationswertung für das Major-Turnier zählt.
Das Teilnehmerfeld umfasst 32 Darter. Sechzehn Spieler qualifizieren sich über die Weltrangliste, während die übrigen sechzehn Tickets anhand der ProTour Order of Merit vergeben werden. So erhalten auch Akteure außerhalb der globalen Top 16 die Chance, sich über eine starke Floorsaison doch noch für das Turnier in Blackpool zu qualifizieren.
Für den Sieger des Players Championship 24 liegen 15.000 Pfund an Preisgeld bereit. Da der Abstand zwischen den Nummern 16 und 17 der Weltrangliste mehr als 15.000 Pfund beträgt, steht bereits fest, dass die aktuelle Top 16 der Weltrangliste bei der Auslosung für das World Matchplay 2026 gesetzt sein wird.
Die Reihenfolge der Setzliste kann sich allerdings noch ändern. Die Setzungen von Luke Littler (1), Luke Humphries (2), Gian van Veen (3), Michael van Gerwen (4), Wessel Nijman (14), Ross Smith (15) und Nathan Aspinall (16) stehen jedoch bereits fest.
Luke Littler hält die Phil Taylor Trophy
Luke Littler ist in diesem Jahr der Titelverteidiger beim World Matchplay

Springer und Schindler sicher dabei – Deutschland nur mit zwei Startern in Blackpool

Niko Springer belegt derzeit den achten Platz in der ProTour Order of Merit und hat sich entschieden, beide ProTour-Turniere auszulassen. Stattdessen richtet er seinen Fokus auf das Turnier in Leverkusen an diesem Wochenende sowie den anschließenden World Matchplay.
Begleitet wird er von Martin Schindler, der im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgefallen ist. 2025 führte er noch die ProTour-Rangliste an, aktuell rangiert er auf Platz zehn. Weder Ricardo Pietreczko noch Gabriel Clemens hatten noch realistische Chancen, sich für das World Matchplay zu qualifizieren. Somit werden lediglich zwei deutsche Spieler in Blackpool vertreten sein – weitere deutsche Kandidaten sind heute nicht mehr im Rennen.
Martin Schindler und Niko Springer
Martin Schindler und Niko Springer

Auf der Pro-Tour-Rangliste bleibt es spannend

Neben der Top 16 der PDC Order of Merit erhält also auch die Top 16 der Pro-Tour-Rangliste eine Einladung. Die ersten vierzehn Spieler dieser Liste können für einen Start in Blackpool planen.
Damon Heta und Daryl Gurney, die Nummern 15 und 16 der Rangliste, müssen am Dienstag jedoch noch einmal alles in die Waagschale werfen, um sich für das World Matchplay zu qualifizieren.
Dave Chisnall erreichte am Montag beim Players Championship 23 das Halbfinale und verkleinerte seinen Rückstand auf Rang 16 auf nur 500 Pfund. Heta hat seinerseits lediglich 250 Pfund Vorsprung auf Gurney. Ein einziger Sieg kann am Dienstag also den Unterschied zwischen einer Teilnahme am prestigeträchtigen Major-Turnier oder dem Ausmachen.
Chisnall ist nicht der einzige Spieler, der Heta und Gurney noch die Teilnahme entreißen kann. Auch Kim Huybrechts, Karel Sedlacek, Sebastian Bialecki und Jeffrey de Graaf haben noch Chancen. Huybrechts benötigt dafür mindestens ein Halbfinale, Sedlacek einen Finaleinzug. Bialecki und De Graaf müssen das Players Championship 24 sogar gewinnen, um ein Ticket zu lösen.

PDC Order of Merit

RangSpielerPreisgeld (in Einheiten von 1.000 £)
1 Luke Littler 2928.5
2 Luke Humphries 1195.5
3 Gian van Veen 932
4 Michael van Gerwen 714.25
5 Jonny Clayton 672
6 James Wade 664.25
7 Gerwyn Price 615
8 Josh Rock 612.5
9 Stephen Bunting 610.75
10 Danny Noppert 597.75
11 Ryan Searle 589.75
12 Gary Anderson 575.5
13 Chris Dobey 569
14 Wessel Nijman 549.75
15 Ross Smith 523.25
16 Nathan Aspinall 516.25

PDC Pro Tour Order of Merit

RankNaamPrijzengeld (in eenheden van Â£1,000)
1 Luke Woodhouse 169
2 Jermaine Wattimena 146.75
3 Kevin Doets 146.75
4 Andrew Gilding 117
5 Krzysztof Ratajski 115.5
6 Rob Cross 113
7 William O'Connor 111.75
8 Niko Springer 108.25
9 Niels Zonneveld 101
10 Martin Schindler 101
11 Ryan Joyce 99.5
12 Dirk van Duijvenbode 99
13 Cameron Menzies 96.75
14 Joe Cullen 95.75
15 Damon Heta 83.25
16 Daryl Gurney 83
17 Dave Chisnall 82.5
18 Kim Huybrechts 78.25
19 Karel Sedlacek 73.75
20 Sebastian Bialecki 73.75
21 Jeffrey de Graaf 69.25
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