Qualifikationsrennen für das World Matchplay 2026: Niko Springer und Martin Schindler auf Blackpool-Kurs, während für andere der Tag über Alles oder Nichts entscheidet
PDC
Am Dienstag geht es für die Darter, die noch auf eine Teilnahme am World Matchplay hoffen, um alles oder nichts. Das 24. Players Championship des Jahres ist das letzte Turnier, das in der Qualifikationswertung für das Major-Turnier zählt.
Das Teilnehmerfeld umfasst 32 Darter. Sechzehn Spieler qualifizieren sich über die Weltrangliste, während die übrigen sechzehn Tickets anhand der ProTour Order of Merit vergeben werden. So erhalten auch Akteure außerhalb der globalen Top 16 die Chance, sich über eine starke Floorsaison doch noch für das Turnier in Blackpool zu qualifizieren.
Für den Sieger des Players Championship 24 liegen 15.000 Pfund an Preisgeld bereit. Da der Abstand zwischen den Nummern 16 und 17 der Weltrangliste mehr als 15.000 Pfund beträgt, steht bereits fest, dass die aktuelle Top 16 der Weltrangliste bei der Auslosung für das World Matchplay 2026 gesetzt sein wird.
Die Reihenfolge der Setzliste kann sich allerdings noch ändern. Die Setzungen von Luke Littler (1), Luke Humphries (2), Gian van Veen (3), Michael van Gerwen (4), Wessel Nijman (14), Ross Smith (15) und Nathan Aspinall (16) stehen jedoch bereits fest.

Luke Littler ist in diesem Jahr der Titelverteidiger beim World Matchplay
Springer und Schindler sicher dabei – Deutschland nur mit zwei Startern in Blackpool
Niko Springer belegt derzeit den achten Platz in der ProTour Order of Merit und hat sich entschieden, beide ProTour-Turniere auszulassen. Stattdessen richtet er seinen Fokus auf das Turnier in Leverkusen an diesem Wochenende sowie den anschließenden World Matchplay.
Begleitet wird er von Martin Schindler, der im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgefallen ist. 2025 führte er noch die ProTour-Rangliste an, aktuell rangiert er auf Platz zehn. Weder Ricardo Pietreczko noch Gabriel Clemens hatten noch realistische Chancen, sich für das World Matchplay zu qualifizieren. Somit werden lediglich zwei deutsche Spieler in Blackpool vertreten sein – weitere deutsche Kandidaten sind heute nicht mehr im Rennen.

Martin Schindler und Niko Springer
Auf der Pro-Tour-Rangliste bleibt es spannend
Neben der Top 16 der PDC Order of Merit erhält also auch die Top 16 der Pro-Tour-Rangliste eine Einladung. Die ersten vierzehn Spieler dieser Liste können für einen Start in Blackpool planen.
Damon Heta und Daryl Gurney, die Nummern 15 und 16 der Rangliste, müssen am Dienstag jedoch noch einmal alles in die Waagschale werfen, um sich für das World Matchplay zu qualifizieren.
Dave Chisnall erreichte am Montag beim Players Championship 23 das Halbfinale und verkleinerte seinen Rückstand auf Rang 16 auf nur 500 Pfund. Heta hat seinerseits lediglich 250 Pfund Vorsprung auf Gurney. Ein einziger Sieg kann am Dienstag also den Unterschied zwischen einer Teilnahme am prestigeträchtigen Major-Turnier oder dem Ausmachen.
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Chisnall ist nicht der einzige Spieler, der Heta und Gurney noch die Teilnahme entreißen kann. Auch Kim Huybrechts, Karel Sedlacek, Sebastian Bialecki und Jeffrey de Graaf haben noch Chancen. Huybrechts benötigt dafür mindestens ein Halbfinale, Sedlacek einen Finaleinzug. Bialecki und De Graaf müssen das Players Championship 24 sogar gewinnen, um ein Ticket zu lösen.
PDC Order of Merit
| Rang | Spieler | Preisgeld (in Einheiten von 1.000 £) |
| 1 | Luke Littler | 2928.5 |
| 2 | Luke Humphries | 1195.5 |
| 3 | Gian van Veen | 932 |
| 4 | Michael van Gerwen | 714.25 |
| 5 | Jonny Clayton | 672 |
| 6 | James Wade | 664.25 |
| 7 | Gerwyn Price | 615 |
| 8 | Josh Rock | 612.5 |
| 9 | Stephen Bunting | 610.75 |
| 10 | Danny Noppert | 597.75 |
| 11 | Ryan Searle | 589.75 |
| 12 | Gary Anderson | 575.5 |
| 13 | Chris Dobey | 569 |
| 14 | Wessel Nijman | 549.75 |
| 15 | Ross Smith | 523.25 |
| 16 | Nathan Aspinall | 516.25 |
PDC Pro Tour Order of Merit
| Rank | Naam | Prijzengeld (in eenheden van £1,000) |
| 1 | Luke Woodhouse | 169 |
| 2 | Jermaine Wattimena | 146.75 |
| 3 | Kevin Doets | 146.75 |
| 4 | Andrew Gilding | 117 |
| 5 | Krzysztof Ratajski | 115.5 |
| 6 | Rob Cross | 113 |
| 7 | William O'Connor | 111.75 |
| 8 | Niko Springer | 108.25 |
| 9 | Niels Zonneveld | 101 |
| 10 | Martin Schindler | 101 |
| 11 | Ryan Joyce | 99.5 |
| 12 | Dirk van Duijvenbode | 99 |
| 13 | Cameron Menzies | 96.75 |
| 14 | Joe Cullen | 95.75 |
| 15 | Damon Heta | 83.25 |
| 16 | Daryl Gurney | 83 |
| 17 | Dave Chisnall | 82.5 |
| 18 | Kim Huybrechts | 78.25 |
| 19 | Karel Sedlacek | 73.75 |
| 20 | Sebastian Bialecki | 73.75 |
| 21 | Jeffrey de Graaf | 69.25 |

Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Mentor
Pascal Michiels ist Chefredakteur von Dartsnews.de und verantwortlich für die strategische, redaktionelle und SEO-basierte Ausrichtung der Plattform. In dieser Rolle steuert er redaktionelle Standards, Themenpriorisierung und Qualitätskontrolle und arbeitet eng mit Redaktion und Management zusammen, um Reichweite, Sichtbarkeit und inhaltliche Qualität nachhaltig zu stärken.
Er lebt in Brüssel und absolvierte ein Studium der Wirtschaftsingenieurwissenschaften an der Vrije Universiteit Brussel. Seine berufliche Laufbahn begann er im Bereich Media Analysis bei Report International, wo er unter anderem für internationale Kunden wie Mercedes, BMW, Opel, Ford Europe sowie Olympiabewerbungen tätig war. Dort leitete er ein internationales Team von mehr als zwanzig angehenden Journalistinnen und Journalisten und sammelte umfangreiche Erfahrung in redaktioneller Koordination, Medienanalyse und Leistungsbewertung.
In den folgenden Jahren arbeitete Pascal als Business-IT-Coach und selbstständiger Berater, unter anderem in langfristigen Projekten für GlaxoSmithKline. Später wechselte er in den Bildungsbereich und unterrichtete Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung.
Bei Dartsnews.de verantwortet er heute die redaktionelle Governance der Plattform. Dazu zählen die Festlegung von Quellenstandards, die Sicherstellung von Genauigkeit und Konsistenz sowie die Koordination von Aktualisierungen und Korrekturen bei neuen, verifizierten Informationen. Neben seiner strategischen Arbeit ist er auch redaktionell tätig und unterstützt das Team bei Textstruktur, Themenwahl und Headline-Optimierung.
Darüber hinaus ist Pascal auch in die strategische Entwicklung von Radsportaktuell.de eingebunden.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










