Rob Cross übersteht Comeback von Haupai Puha und erreicht mit Mühe das Viertelfinale beim Australian Darts Masters - Damon Heta dominiert auf heimischem Boden
Rob Cross hat sich beim Australian Darts Masters knapp für das Viertelfinale qualifiziert. Der ehemalige Weltmeister musste alle Register ziehen, um seinen Gegner Haupai Puha zu schlagen. Der Neuseeländer war der einzige einheimische Spieler, der einem PDC Topspieler das Leben schwer machte und sich erst nach einem entscheidenden Leg geschlagen geben musste.
Voltage hatte einen hervorragenden World Series-Block im Juni, als er bei allen drei Turnieren in New York, Kopenhagen und Gliwice das Finale erreichte. In New York durfte Cross sogar den großen Pokal in die Höhe stemmen. Inzwischen hat Cross bereits vier World-Series-Titel, drei davon in Down Under gewonnen.
Auch hier erwischte Cross einen hervorragenden Start. Er begann das Spiel stark und ging unter anderem mit einem 14-Darter und zwei 12-Dartern mit 4-0 in Führung. Der Engländer war auf dem Weg zu einem leichten Sieg, aber verpatzte Doppel im sechsten und siebten Leg führten zu einem Comeback von Puha.
Nachdem Puha das fünfte Leg gewonnen hatte, vergab Cross im sechsten Leg sieben Chancen, um auf 5-1 davonzuziehen. Puha verringerte mit einem 22-Darter den Rückstand auf 4-2. Im siebten Leg vergab Voltage weitere sieben Darts auf die Doppel, woraufhin Puha diese Fehlwürfe mit einem 70er-Finish bestrafte.
Puha glich dann mit einem 18-Darter im achten Leg aus. Cross holte sich die Führung mit einem 13-Darter zurück und dann erzwang sein neuseeländischer Gegner mit einem 13-Darter ein entscheidendes Leg. Puha begann das letzte Leg hervorragend mit Scores von 180 und 123, konnte aber aus seinem einzigen Matchdart kein Kapital schlagen. Cross holte sich dann mit einem 80er-Finish den Sieg.
Damon Heta verschwendete in seiner Erstrundenbegegnung deutlich weniger Energie. The Heat gewann das Duell mit seinem neuseeländischen Gegner John Hurring mühelos mit 6-0. Heta erzielte dabei einen Average von 89 und eine Doppelquote von 46 Prozent.
Mit den Siegen von Cross und Heta haben alle acht PDC-Stars die Runde der letzten Acht erreicht. Cross wird im Viertelfinale auf Peter Wright treffen, während Heta gegen Gerwyn Price ran muss. Luke Humphries trifft auf Dimitri van den Bergh, und Luke Littler bekommt es mit Michael Smith zu tun.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
Rob Cross 6️⃣-5️⃣ Haupai Puha
Having led 4-0, the reigning champ survives match dart to scrape through to the quarter-finals. 😅
#AustralianDartsMasters