Rugby-Nationalspieler Marc Sneyd stärkt Darts-Bruder den Rücken: „Wenn er seinen Tag hat, kann er Luke Littler Paroli bieten“

PDC
durch Nic Gayer
Sonntag, 03 Mai 2026 um 20:30
Carl Sneyd (1)
Der rasante Aufstieg von Luke Littler sorgt längst nicht mehr nur in der Dartswelt für Aufsehen. Der junge Weltmeister wird inzwischen auch in anderen Sportarten aufmerksam beobachtet – und erhält dabei eine bemerkenswerte Einschätzung aus unerwarteter Richtung. Rugby-Nationalspieler Marc Sneyd zeigt sich überzeugt, dass sein Bruder Carl Sneyd das Potenzial besitzt, selbst die absolute Weltspitze herauszufordern.
Marc Sneyd, Spielmacher der Warrington Wolves, überzeugte zuletzt mit einer starken Leistung gegen die Wigan Warriors. Doch neben seinen eigenen Erfolgen richtet sich sein Blick auch auf die Karriere seines Bruders, der sich kürzlich eine begehrte PDC Tour Card sichern konnte. Damit ist Carl Sneyd nun offiziell Teil des Profi-Circuits – und ein mögliches Duell mit Topspielern wie Littler jederzeit denkbar.

Vertrauen in den großen Bruder

„Carl macht es überhaupt nicht schlecht“, betont Sneyd gegenüber The Sun. „Er hat jetzt seine Tour Card, und das ist an sich schon eine enorme Leistung, denn es gibt so viele Spieler, die versuchen, eine zu ergattern.“ Der Rugbyspieler verfolgt die Entwicklung seines Bruders mit großem Interesse. „Es ist großartig, ihn gegen die Spieler spielen zu sehen, gegen die er jetzt antritt. In den letzten Jahren hat er bereits gegen Michael Smith und Dave Chisnall gewonnen.“
Ein direktes Duell mit Littler hat es bislang noch nicht gegeben. Dennoch sieht Sneyd seinen Bruder keineswegs chancenlos. „Er hat noch nicht gegen Luke gespielt. Natürlich ist er im Moment der Beste der Welt, aber wenn Carl einen guten Tag erwischt, kann er ihm wirklich Paroli bieten.“

Vom Rugbyfeld auf die Dartsbühne

Interessanterweise liegen die sportlichen Anfänge der Sneyd-Brüder nicht im Darts, sondern im Rugby. Schon in jungen Jahren standen sie gemeinsam auf dem Platz und arbeiteten intensiv an ihrer Kicktechnik. „Wir gingen oft zu den George Street Playing Fields, ganz in der Nähe unseres Hauses, und veranstalteten Tritt-Wettbewerbe. Das dauerte manchmal stundenlang“, erinnert sich Sneyd. „Jeder Kick, den du machst, macht dich besser. Man konnte an seinem Gesicht sehen, dass ich darin gut war.“
Der gegenseitige Konkurrenzkampf spielte dabei eine entscheidende Rolle in ihrer Entwicklung. „Er ist vier Jahre älter als ich, also erinnerte er mich immer an die Male, in denen er gewonnen hatte. Aber ich habe es bei ihm genauso gemacht. Diese Duelle gegeneinander haben uns beide besser gemacht.“
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