Deutsches Aus in Riesa: Schindler und Pietreczko verpassen Viertelfinale bei den International Darts Open
PDC
Im sächsischen Riesa wurden am Sonntagmittag die Achtelfinals der International Darts Open ausgetragen. Mit Martin Schindler und Ricardo Pietreczko waren auch noch zwei deutsche Hoffnungsträger im Turnier vertreten, die um den Einzug ins Viertelfinale kämpften.
Den Mittag eröffnete Gian van Veen gegen Kevin Doets. Van Veen zog schnell auf 3-1 davon, ehe Doets bei 164 Punkten einen Breakdart auf dem Bullseye verpasste. Vor allem die D10 funktionierte beim WM-Finalisten stark, die er zur 5-2 Führung traf. Auf der D20 machte er schließlich den 6-2 Sieg perfekt. Van Veen zeigte das bessere Scoring und gewann damit verdient gegen seinen Landsmann.
Im zweiten Spiel erwischte Ryan Searle den besseren Start gegen Kim Huybrechts. Searle holte sich eine schnelle 3-0 Führung, ehe Huybrechts drei Doppeldarts verpasste, um auf 2-3 zu verkürzen. Danach zeigte sich Searle gnadenlos, traf die D12 zum 4-1 und machte ebenfalls auf der D12 den klaren 6-1 Erfolg perfekt.
Auch im dritten Spiel erspielte sich Rob Cross gegen Titelverteidiger Stephen Bunting früh eine 3-0 Führung. Bunting fand nie richtig in die Partie und musste so auch das 1-4 hinnehmen. Zwar verkürzte er noch auf 2-4, doch nachdem Bunting drei Doppeldarts verpasste, checkte Cross 122 Punkte über das Bullseye zum 6-2 Sieg. Damit machte er einen wichtigen Schritt Richtung World Matchplay.
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Das vierte Spiel entwickelte sich anschließend zu einem echten Krimi. Ryan Joyce zeigte sich zu Beginn gnadenlos gegen Jermaine Wattimena. Joyce startete mit einem 11-Darter und erhöhte per 15-Darter, ehe Wattimena auf der D16 verkürzte. Mit einem 99er Checkout glich der Niederländer zum 3-3 aus und holte sich mit einem 85er Finish auch die 5-4 Führung. Danach verpasste Wattimena den ersten Matchdart auf dem Bullseye, Joyce checkte 76 Punkte zum Decider. Dort ließ Wattimena weitere fünf Matchdarts liegen, während Joyce ebenfalls vier Chancen vergab. Am Ende machte Joyce auf der D8 das Viertelfinale klar.
Michael van Gerwen bestrafte anschließend Damon Heta dafür, dass der Australier 32 Punkte nicht checken konnte. MVG stellte mit einem 120er Checkout auf 2-0. Heta kämpfte sich jedoch mit einem 108er Finish zurück in die Partie und breakte zum 2-3. Van Gerwen holte sich auf der D7 aber sofort das Rebreak und machte mit einem 81er Finish den 6-3 Sieg klar.
Das Spiel von Ricardo Pietreczko begann damit, dass der Deutsche einen Dart auf das Bullseye verpasste und Ross Smith das 1-0 erzielte. Danach gingen die Legs zunächst mit dem Anwurf, Pietreczko checkte 60, 32 und 16 Punkte und stellte damit auf 3-3. Mit einem 50er Checkout holte sich „Pikachu“ das 4-4, ehe Smith auf der D16 zum 5-4 traf. Danach konnte sich Pietreczko bei 98 Punkten keinen Doppeldart erspielen, sodass Smith auf der D8 den 6-4 Sieg perfekt machte.
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Im vorletzten Spiel zog Wessel Nijman schnell auf 3-0 davon, doch James Wade verkürzte mit einem 104er Checkout auf 2-3. Mit einem 120er Finish stellte Nijman anschließend die 5-3 Führung her, ehe Wade 146 Punkte zum 4-5 checkte. Danach bekam Nijman drei Matchdarts, konnte diese jedoch nicht nutzen. Wade checkte 25 Punkte und gewann am Ende auf der D10 den Decider.
Das letzte Spiel des Nachmittags bestritt Deutschlands Nummer eins Martin Schindler gegen den Schotten Cameron Menzies. Schindler gewann zunächst sein Anwurfleg, verpasste dann aber drei Doppeldarts zur erneuten Führung. Menzies nutzte das direkt aus und stellte mit einem 102er Checkout auf 3-1. Schindler kämpfte sich zwar auf 2-4 heran, ließ anschließend jedoch erneut drei Doppeldarts zum 3-4 liegen. In diesem Leg fielen ihm sogar zwei Darts aus der Triple-20. Menzies zog daraufhin auf 5-2 davon und machte auf der D5 den verdienten 6-2 Erfolg perfekt.
Die Viertelfinals beginnen heute Abend um 18 Uhr in Riesa.
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








