Van Duijvenbode hütet sich davor, seinen Gegner bei den World Series of Darts seinen Gegner zu unterschätzen: "Es ist nicht selbstverständlich, dass ich definitiv gewinne"

PDC
Freitag, 16 September 2022 um 9:30
Dirk van Duijvenbode 1
Dirk van Duijvenbode tritt am Freitagabend bei den World Series of Darts Finals im AFAS Live in Amsterdam im vierten Match der Session in Aktion.
Hundert Meter entfernt erreichte der Titan Anfang des Jahres bei den Dutch Darts Masters, die damals im Ziggo Dome stattfanden, das Finale.
"Besonders nach dem letzten Turnier im Ziggo Dome freue ich mich darauf, auch hier gut abzuschneiden. Dieses Turnier ist auch ein bisschen größer als das im Ziggo Dome'', sagte van Duijvenbode in einer Vorschau für TOTO Dart Kings.
Der ehemalige Major-Finalist wird in der ersten Runde auf Haupai Puha treffen. Keine schlechte Auslosung für van Duijvenbode, der mit dem Neuseeländer auf einen der auf dem Papier schwächsten möglichen Gegner trifft. Aber er weigert sich, seinen Gegner zu unterschätzen. Vor kurzem hat Puha eine Warnung ausgesprochen, als er bei einem der World Series-Turniere gegen Jonny Clayton gewann.
''Ich hatte das Spiel zufällig gesehen'', sagte van Duijvenbode. "Außerdem werde ich noch sehen, was seine höchsten Averages sind. Wenn man einen Spieler nicht kennt, will man trotzdem wissen, was einen erwartet.''
"Gegen Clayton begann er das Spiel gut. Damit hat Clayton vielleicht nicht gerechnet, und dann ist es schwer, einen anderen Gang einzulegen, wenn man glaubt, dass man leicht gewinnen wird. Du gehst einfach davon aus, dass du immer gewinnst, wenn du dein eigenes Spiel spielst. Aber das habe ich letztes Wochenende (bei der European Tour in Jena, Anm. d. Red.) auch nicht getan, also ist es nicht selbstverständlich, dass ich ohnehin gewinnen werde."
Sollte van Duijvenbode sein erstes Spiel überstehen, wird er am Samstag in der zweiten Runde auf Gary Anderson treffen. Von den letzten fünf Begegnungen mit seinem Kindheitsidol hat van Duijvenbode nicht weniger als vier gewonnen.
''Ich habe ihn natürlich immer als Idol gesehen. Das tue ich natürlich immer noch, aber nicht mehr in der gleichen Funktion", so der Niederländer. "Heutzutage verfolge ich einen eher geschäftsmäßigen Ansatz. Früher habe ich einen solchen Spieler bewundert. Jetzt gehe ich wirklich in das Spiel, um zu gewinnen."

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