
Am Sonntagabend findet das große Finale des World Grand Prix zwischen Nathan Aspinall und Michael van Gerwen statt. Wird es ein zweiter großer Titel für "The Asp" sein oder wird "Mighty Mike" zum sechsten Mal beim Double-in-Double-out-Turnier gewinnen?
Im Vorfeld ist van Gerwen natürlich der haushohe Favorit. Der Niederländer hatte eine wackelige erste Runde gegen Gary Anderson (2-0) und war in der zweiten Runde gegen Stephen Bunting (3-2) zwei Legs vom Ausscheiden entfernt. Danach lieferte van Gerwen zwei hervorragende Spiele ab. Chris Dobey wurde im Viertelfinale mit einem Average von 99, einem besonders hohen Average beim World Grand Prix, mit 3-1 besiegt. Dann wurde Peter Wright mit 4-0 in Sätzen geschlagen, wobei Wright sogar nur ein Leg auf die Anzeigetafel bringen konnte.
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Aspinall musste auf seinem Weg ins Finale bereits tief in die Tasche greifen. Gegen Michael Smith (2-1), Danny Noppert (3-2) und Martin Lukeman (3-2) überstand der Engländer jedes Mal einen Entscheidungssatz, während Noppert sogar Matchdarts ungenutzt ließ, um Aspinall auszuschalten. Im Halbfinale gelang dem ehemaligen UK-Open-Champion ein überraschender 4-2-Sieg gegen Gerwyn Price.
Nur in seinem Viertelfinale gegen Lukeman gelang Aspinall ein Average von über neunzig (90,03). Van Gerwen hat bereits drei Averages von über neunzig erreicht: 94,35, 99,33 und 91,64.
Auch das Kopf-an-Kopf-Rennen fällt zu van Gerwens Gunsten aus. Der Niederländer gewann 10 der 16 Begegnungen. Fünfmal triumphierte Aspinall und einmal gab es ein Unentschieden. Die letzten vier gegenseitigen Spiele, von denen drei im Fernsehen übertragen wurden, gingen alle an van Gerwen.
Sonntag, 9. Oktober (ab 20:30 Uhr)
Finale
Nathan Aspinall v Michael van Gerwen

Sylke PuckRedakteurin
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








