
Mit Simon Whitlock steht der Gegner von Martin Schindler in der zweiten Runde der Austrian Darts Open fest. Der Australier besiegte Kim Huybrechts mit 6-4.
So klar, wie sich dieses Ergebnis anhört, war das Match nicht. Gerade im Anfang hatte Whitlock stark mit seinen Doppeln zu kämpfen. Alleine in den ersten beiden Legs hatte er insgesamt zehn Würfe auf die Doppel, ohne dass er einen Treffer hat landen können. Das war schon dafür ausschlaggebend, dass er über das gesamte Match betrachtet eine Doppelquote von gerade mal 23,1 Prozent hatte. Doch die Doppelquote von Huybrechts war mit 28,6 Prozent auch nicht das, was man als glänzend bezeichnet.
Im dritten Leg gingen erneut drei Darts von Whitlock am Doppel vorbei, bevor er es endlich traf und auf 2-1 verkürzen konnte. Ab hier schien es besser zu gehen. Bei seinem Break zum 2-2 traf gleich der erste Dart das Doppelfeld und auch bei der Aufgabe, mit 3-2 zum ersten Mal die Führung in diesem Match zu übernehmen, waren die Doppelfelder nun willig, sich treffen zu lassen.
Im achten Leg landete der Australier erneut ein Break, doch mit einem Break in 12 Darts holte sich Huybrechts das Leg sofort zurück und verkürzte auf 5-4. Es schien, als wolle Whitlock das nicht hinnehmen. Er gab noch einmal alles und mit einem erneuten Break fuhr er den Sieg ein.
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Auch Jellle Klaasen und Matt Campbell haben sich in die zweite Runde gespielt. Klaasen besiegte William O'Connor im Decider, Campbell setzte sich ebenfalls im Decider gegen Ian White durch.
Dieses Match wurde von einer hohen Qualität bestimmt. Bis inkluisive des siebten Legs wurde nach spätestens 15 Darts gecheckt und alle Legs des Matches waren Holds. So hatte Campbell im Decider den Vorteil des ersten Anwurfs und konnte diesen für sich nutzen, indem er mit einem 14-Darter das Match zu seinem Gunsten entschied.

Sylke PuckRedakteurin
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
Die deutsche Sportjournalistin kam als Seiteneinsteigerin zum Journalismus und entdeckte 2021 ihre Leidenschaft für den Darts-Sport. Seitdem hat sie sich ein beachtliches Portfolio aufgebaut und sich als feste Größe in der Darts-Berichterstattung etabliert. Neben ihrer Arbeit für dartsnews.de schreibt sie gelegentlich auch für dartsnews.com, wo ihre Artikel ein internationales Publikum erreichen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








