Simon Whitlock hat in der Geschichte der PDC World Series of Darts in Australien erneut eine besondere Marke gesetzt. Der Australier ist mit neunzehn Teilnahmen an australischen World-Series-Events der absolute Rekordhalter. Whitlock war seit der Premierenauflage 2013 nahezu durchgehend dabei und steht auch 2026 wieder auf der Bühne bei den Australian Darts Masters.
Kein anderer Spieler kommt an die beeindruckende Zahl von Whitlocks Auftritten heran. Der australische Publikumsliebling ist damit nicht nur eine feste Größe im internationalen Darts, sondern auch eines der wichtigsten Gesichter der World Series in seiner Heimat. Seine Serie begann 2013 und läuft inzwischen seit vierzehn Jahren. Damit ist Whitlock buchstäblich zu einer konstanten Größe in der Geschichte des Events geworden.
Hinter Whitlock folgt Peter Wright mit vierzehn Teilnahmen. Der Schotte war zwischen 2014 und 2024 regelmäßig am Start und entwickelte sich auch in Australien zu einem bekannten Namen. Raymond van Barneveld und Michael van Gerwen traten beide dreizehnmal bei australischen World-Series-Events an. Auch James Wade steht bei dreizehn Teilnahmen und ist 2026 erneut dabei.
Die Liste zeigt zudem eindrücklich, wie sich die World Series of Darts im Laufe der Jahre entwickelt hat. Namen wie Phil Taylor, Gary Anderson, Adrian Lewis und Paul Nicholson gehörten in den Anfangsjahren zu den regelmäßigen Australien-Reisenden. Taylor bestritt zwischen 2013 und 2017 neun Auftritte, während Gary Anderson auf zehn Teilnahmen kam.
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Heta in den Fußstapfen von Whitlock
In der aktuellen Generation ragt Damon Heta heraus. Der Australier steht inzwischen bei elf Teilnahmen und ist damit nach Whitlock der aktiv noch auf höchstem Niveau spielende Profi mit den meisten Auftritten. Auch Gerwyn Price hat sich in den vergangenen Jahren fest in der australischen World-Series-Historie verankert. Der Waliser kommt mittlerweile auf sechs Teilnahmen.
Die Zahlen belegen außerdem, dass die australische World Series nicht ausschließlich eine Bühne für etablierte PDC-Stars ist. Im Laufe der Jahre erhielten zahlreiche australische und neuseeländische Spieler die Chance, sich mit der internationalen Spitze zu messen. Namen wie Kyle Anderson, Haupai Puha, Koha Kokiri, Gordon Mathers, Raymond Smith und Ben Robb tauchen mehrfach in der Übersicht auf.

Damon Heta ist zum elften Mal bei einem World-Series-Turnier in Australien dabei
Erheblicher niederländischer Beitrag
Auch der niederländische Beitrag war über die Jahre beträchtlich. Neben Van Barneveld und Van Gerwen waren unter anderem Michael Smith, Danny Noppert und Gian van Veen bei australischen World-Series-Events aktiv. Für Van Veen ist 2026 sein erstes Gastspiel in Australien.
Dennoch sticht ein Name über alle hinaus. Mit neunzehn Teilnahmen hat Simon Whitlock einen Rekord aufgestellt, der seine enorme Bedeutung für das australische Darts unterstreicht. Solange „The Wizard“ auf der internationalen Bühne aktiv bleibt, dürfte der Zähler zudem noch nicht stehen bleiben.

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








