Zynischer Price teilt in den sozialen Medien aus: „Und jetzt das Finale zwischen den Lukes schauen“

PDC
Samstag, 17 Januar 2026 um 12:30
Gerwyn Price
Gerwyn Price hat seinen starken Auftritt bei den Bahrain Darts Masters 2026 nicht mit dem Titel gekrönt. Der Waliser erreichte zwar das Halbfinale, musste dort jedoch Michael van Gerwen klar den Vortritt lassen. Nach einer überzeugenden Leistung im Viertelfinale endete sein Turnierlauf damit früher als erhofft.
Zuvor hatte „The Iceman“ ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Gegen den amtierenden Weltmeister Luke Littler, der zuvor 21 TV-Spiele in Folge ungeschlagen geblieben war, spielte Price fokussiert und souverän. Mit einem kontrollierten Tempo und einem Average knapp unter der 100-Punkte-Marke setzte er sich verdient mit 6:2 durch.

Gegen Van Gerwen fehlt Price der Rhythmus

Der starke Auftritt gegen Littler nährte die Hoffnung auf ein enges Halbfinale gegen Michael van Gerwen. Doch dazu kam es nicht. Price fand von Beginn an keinen Zugriff auf die Partie und blieb weit hinter seinem gewohnten Niveau zurück. Bereits nach seinem Auftaktsieg hatte der 40-Jährige eingeräumt, nach dem frühen WM-Aus zuletzt kaum trainiert zu haben – im Halbfinale machte sich das deutlich bemerkbar.
Gerwyn Price in seinem typischen Jubelmoment.
Gerwyn Price konnte nach seinem Viertelfinalsieg gegen Luke Littler noch jubeln.
Van Gerwen nutzte die Schwächen seines Gegners konsequent aus und bestimmte das Geschehen auf der Bühne. Price rutschte am Ende sogar unter einen 90er-Average, ein Wert, der gegen einen Spieler wie den Niederländer nicht ausreichte. Folgerichtig ging das Match mit 2:7 verloren, der Finaleinzug blieb ihm verwehrt.
Nach dem Aus meldete sich Price wie gewohnt über Instagram zu Wort. Er zeigte sich enttäuscht über seine Leistung und sprach davon, sich den gesamten Abend nicht wohlgefühlt zu haben. Anschließend folgte ein sarkastischer Kommentar mit Blick auf das mediale Interesse an Luke Littler und Luke Humphries.
Der Titel in Bahrain ging letztlich an Michael van Gerwen, der sich im Finale mit 8:6 gegen Gian van Veen durchsetzte. Für Price bietet sich bereits in der kommenden Woche die nächste Gelegenheit, wieder für Schlagzeilen zu sorgen – bei den erstmals ausgetragenen Saudi Arabia Darts Masters.
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