„Ein Spiel nach dem anderen“ – Dennis Nilsson startet souverän in die WDF Weltmeisterschaft 2025

WDF
durch Nic Gayer
Samstag, 29 November 2025 um 11:00
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Ein perfekter Auftakt für Dennis Nilsson: Mit einem klaren 3:0-Erfolg über Shane Sakchekapo ist der Schwede in die WDF-Weltmeisterschaft 2025 in Lakeside gestartet und verfolgt dabei einen klaren Plan – „ein Spiel nach dem anderen“.
Der schwedische Kraftprotz betrat als erster Spieler des Turniers die ikonische Bühne. Während sich die Gespräche vor dem Match eher um die wackelige Kameraführung des WDF-Streams als um die Leistungen am Oche drehten, blieb Nilsson genau dann stabil, als es darauf ankam.

Holpriger Start – und eine starke Antwort

Der erste Satz schien zunächst klar an Sakchekapo zu gehen. Der Kanadier zog mit einem starken 13-Darter auf 2:0 davon und wirkte in dieser Phase insgesamt wie der reifere Spieler. Auch Nilsson erkannte das nach dem Spiel offen an: „Zu Beginn spielte er besser als ich. Er hat ein paar Doppel verpasst und ich habe das ausgenutzt und ihn bestraft.“
Feierte einen erfolgreichen Start in die WDF Weltmeisterschaft 2025: Dennis Nilsson
Feierte einen erfolgreichen Start in die WDF Weltmeisterschaft 2025: Dennis Nilsson
Genau das setzte der Schwede um. Trotz eines, wie er selbst sagte, „nervösen“ Beginns kämpfte er sich mit einem starken 15-Darter, inklusive einer 180 und einem Treffer auf der Doppel-20, zurück ins Set. Nilsson glich aus, überstand im Entscheidungsleg sogar einen Satzdart – und sicherte sich schließlich den ersten Durchgang.

Nilsson übernimmt die Kontrolle mit großen Finishs

Ab diesem Moment übernahm Nilsson die Kontrolle. Im zweiten Satz brachte ihn eine Serie aus 140, 128 und einer weiteren sicheren D20 mit 1:0 in Führung. Anschließend breakte er Sakchekapos Anwurf mit einem 120er-Checkout. Der nächste Höhepunkt ließ nicht lange auf sich warten: Mit einem brillanten 149er-Finish beendete Nilsson den zweiten Satz eindrucksvoll.
Auch im dritten Durchgang ließ der Schwede nichts mehr anbrennen. Er entschied den Satz mit 3:1 für sich und machte damit den souveränen Sieg perfekt. Am Ende sprach auch der Statistikbogen eine klare Sprache: Nilsson spielte einen Average von 86,68, Sakchekapo kam auf 84,35.
Den Schlüssel zum Erfolg sah Nilsson in der Konsequenz seiner Antworten auf die Fehler seines Gegners: „Es ist schwer zurückzukommen, weil er besser gespielt hat als ich. Also musste ich eine gewisse Beständigkeit bei meinem Wurf finden. Als er ein paar Doppel verpasste, habe ich meine getroffen und das Spiel gedreht.“
Mit dem Erfolg zieht Nilsson in die zweite Runde ein, wo er auf das aufstrebende Talent James Beeton trifft. „Ja, ich freue mich darauf, ihn zu treffen“, sagte Nilsson. „Ich weiß, dass er sehr gut ist. Er ist jung, und er ist ein sehr guter Spieler, da muss man schon sehr gut drauf sein. Ich hoffe, dass wir ein gutes Spiel zeigen können.“
Trotz seiner Erfahrung auf dieser Bühne denkt Nilsson nicht weiter als bis zum nächsten Match. Seine Herangehensweise ist klar: „Ich nehme immer ein Spiel nach dem anderen“, erklärte er. „Wenn ich gewinne, ziehe ich weiter. Ich schaue nicht zu weit voraus. Ich nehme die Spiele, wie sie kommen. Wenn ich gewinne, gewinne ich. Wenn ich verliere, sehe ich das nie als Verlust an.“
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