Adrian Lewis wirft aus dem Nichts einen 9-Darter mit den Pfeilen eines Kollegen: „Ich konnte es selbst nicht glauben“

PDC
Donnerstag, 10 September 2026 um 18:45
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Auch wenn Adrian Lewis seit einigen Jahren nicht mehr auf der professionellen PDC-Tour aktiv ist, ist seine Klasse längst nicht verschwunden. Der zweifache Weltmeister warf kürzlich sogar einen Neundarter. Auffällig: „Jackpot“ tat das mit den Darts von Nathan Aspinall.
Der inzwischen 41-jährige Lewis bestritt im April 2023 sein letztes Match als Profi. Seitdem setzt der Engländer vor allem Prioritäten bei der Familie. Seine Frau Sarah lebt mit einer unheilbaren Nierenerkrankung, sein Sohn hat Autismus und ADHS.
Lewis spielt weiterhin Exhibitions, räumt aber ein, dass sein Niveau stark schwanken kann. Dennoch zeigte der Ex-Weltmeister zuletzt, wozu er noch fähig ist. „Ehrlich gesagt habe ich ein paar sehr gute Tage und dann wieder Tage, an denen es deutlich schlechter läuft“, sagte Lewis bei Oche180. „Es ist ein bisschen wechselhaft.“
Der Engländer versucht, sich davon aktuell nicht stressen zu lassen. „Wie gesagt: Ich genieße es einfach und nehme es Tag für Tag.“
Adrian Lewis in Aktion
Adrian Lewis warf im Training einen Neundarter

Darts blieben im Board stecken

Sein Neundarter fiel zudem zu einem besonderen Zeitpunkt. Lewis hatte wochenlang kaum einen Dart in der Hand. „Ich glaube, ich hatte etwa drei Wochen frei genommen. Wir waren eine Woche im Urlaub. Als ich zurückkam, hatte mein Sohn seine Darts im Board stecken lassen.“
Lewis beschloss, die ihm unbekannten Pfeile auszuprobieren. „Ich dachte: Was sind das denn bitte für Dinger? Also habe ich sie mir kurz angeschaut. Ich glaube, ich habe zuerst 41 und dann 45 geworfen.“
Nichts deutete in diesem Moment darauf hin, dass Lewis wenige Aufnahmen später ein perfektes Leg spielen würde. Dann drehte sich plötzlich alles. „Danach kamen 180, 180, Triple 20, Triple 19 und Doppel 12. Ich konnte es selbst kaum glauben, um ehrlich zu sein.“
Die Darts, mit denen Lewis den Neundarter traf, gehörten Aspinall. Im Nachhinein wollte „Jackpot“ nicht so tun, als sei das perfekte Leg das Ergebnis stundenlanger Vorbereitung. „Ich denke, es war ehrlich gesagt mehr Glück als Verstand. Ich habe sie einfach reingeworfen.“
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