James Wade schlüpfte bei den
World Series of Darts Finals durch, obwohl Damon Heta Chancen hatte, ihn zu schlagen. Der Australier brachte sie jedoch nicht ins Ziel, und „The Machine“ rettete sich und zog in Amsterdam in die nächste Turnierphase ein.
Wade fand das Interview danach fast kniffliger als sein Match, obwohl es nicht die Glanzleistung war, die er zuletzt zeigte. „The Machine“ gewann erst am vergangenen Wochenende ein European Tour Event und davor ironischerweise sein vorheriges Turnier auf der World Series.
Nach dem ozeanischen Doppelschlag legte er eine kurze Pause ein, verzichtete aber auf Selbstlob. Stattdessen sagte er, aus seiner Sicht habe Heta Nerven gezeigt.
„Am meisten Sorgen haben mir die Treppen hierher gemacht, nur um mit dir zu sprechen. Ich bin wirklich enttäuscht, dass ich hochmusste, um mit dir zu reden. Aber nein, ich bin wirklich, wirklich dankbar“, sagte Wade zu
Online Darts.
„Ich war ziemlich mies, aber stellenweise auch ziemlich gut. Ich konnte nur kein komplettes Spiel zusammenbinden, und zum Glück hat Damon, würde ich sagen, die Nerven verloren.“
Doch mit etwas Fortune unterwegs, nimmt Wade das an – nach eigenen Worten, weil ihm das in den vergangenen drei Jahren eher gefehlt habe. Gleichwohl ist Wade in Topform und führt diese nun in die nächste Runde fort.
„Ich hatte dieses Glück in den letzten 20 Monaten nicht, also nehme ich es. Vielleicht, weil es bei mir zuletzt ganz gut lief. Jungs, kommt her fürs Interview, kommt schon.
„Ich hatte dieses Glück lange nicht und nehme es mit offenen Armen. Ich bin kein stolzer Mensch, ich habe keine Moral.“
„Es waren sieben“ – Wade scherzt über Fans nach Antwerpen-Sieg
Er zeigte in den sozialen Medien Fans, die nach seinem Titelgewinn in Antwerpen am vergangenen Wochenende auf ihn warteten. Mit dem Erfolg beendete er eine zehnjährige Durststrecke auf der European Tour und witzelte, es seien sieben gewesen. Zugleich warf er den Blick voraus, wohin seine glanzvolle Karriere führen könnte.
„Es waren sieben. Es ist ein wunderbares Gefühl. Es ist magisch, Teil des Darts zu sein. Es ist aber auch eine bissige, gemeine Welt. Wenn es läuft, ist es großartig.
„Wenn es schlecht läuft, ist es schlecht. Aber ich komme in die Dämmerung meiner Karriere. Ich bin aber aktiv, im Gegensatz zu manchen, die viel heiße Luft produzieren.
„Ich mache einfach noch sieben oder acht Jahre weiter, sichere die Zukunft meiner Familie und hoffe, wenn es geht, weiter konkurrenzfähig zu bleiben. Das ist mir am wichtigsten. Das gilt für jeden Mann, jede Frau und jedes Kind.
„Sie wollen, dass es ihrer Familie gut geht, oder? Das treibt die Briten an. Deshalb waren die Briten die Besten.“