Daniel Klose hat sich den Titel bei Event 6 der PDC Europe
NEXT GEN-Saison 2026 gesichert. Der Deutsche setzte sich im Finale gegen den ehemaligen WM-Teilnehmer
René Eidams durch und feierte in Hildesheim seinen zweiten Triumph des Jahres.
Mit diesem Erfolg schreibt Klose zugleich ein Kapitel NEXT GEN-Geschichte: Der 46-Jährige steht nun bei fünf Turniersiegen und ist damit alleiniger Rekordchampion der Serie.
Besonderes Format: Double-in-Double-out sorgt für Spannung
Das Turnier wurde in einem besonderen Spielmodus ausgetragen. Beim Double-in-Double-out-Modus mussten die Spieler jedes Leg nicht nur mit einem Doppel beenden, sondern auch mit einem Treffer auf dem äußeren Ring eröffnen – eine Variante, die zusätzliche Präzision und Nervenstärke verlangt.
Double-in-Double-out? Kein Problem für den „Firestarter“ Daniel Klose
Klose kam mit diesem Format hervorragend zurecht. Bereits in der Gruppenphase präsentierte sich der „Firestarter“ in beeindruckender Form und gewann alle drei Spiele mit 4:0. Damit zog er mit einer perfekten Bilanz in die K.o.-Phase ein.
Dort musste er zunächst einen harten Kampf überstehen. Gegen seinen Super-League-Kontrahenten Jarod Becker setzte sich Klose erst im Entscheidungsleg mit 4:3 durch.
Anschließend dominierte er mehrere Runden deutlich. Mit klaren Erfolgen über Louis Schacht (4:0), Francesco Marcone (4:1), Liam-Maendl Lawrance (4:2) und Michael Klönhammer (5:2) spielte sich Klose bis ins Halbfinale.
Dort wartete mit
Patrick Tringler der Titelgewinner des Vortages. In einem engen Duell behielt Klose im Entscheidungsleg die Nerven und setzte sich mit 5:4 durch.
Im Finale traf der Deutsche schließlich auf René Eidams. Auch dieses Match blieb bis zum Schluss spannend, doch Klose behauptete sich erneut im Decider mit 6:5 und sicherte sich damit den Turniersieg.
Krohne und Preis erneut stark
Auch mehrere bekannte Spieler der Szene erreichten die späteren Turnierphasen.
Paul Krohne spielte sich bis ins Halbfinale vor, musste sich dort jedoch dem späteren Finalisten René Eidams geschlagen geben. Toptalent Florian Preis erreichte das Viertelfinale, unterlag in dieser Runde allerdings dem Österreicher Tringler.