Joe Cullen zeigte sich zu Beginn der Woche noch in starker Form und erreichte das Finale eines Players Championship-Turniers. Nur wenige Tage später folgte jedoch ein herber Rückschlag: Beim
German Darts Grand Prix schied der Engländer am Samstagabend überraschend bereits in der ersten Runde aus.
Die Auslosung hatte ihm mit Patrik Kovacs einen ungarischen Qualifikanten beschert – auf dem Papier eine machbare Aufgabe für den ehemaligen Masters-Sieger. Doch statt eines souveränen Auftritts kassierte Cullen eine deutliche 3:6-Niederlage.
Schwache Zahlen, harte Worte
Vor allem spielerisch blieb Cullen weit hinter seinen eigenen Ansprüchen zurück. Mit einem Average von nur 82,40 und lediglich drei Treffern bei zehn Versuchen auf die Doppel fand er nie zu seinem Rhythmus.
Nach dem Match fand der „Rockstar“ klare Worte. „Das war eines der schlechtesten Spiele meiner Karriere“, erklärte Cullen offen. Trotz guter Form und intensiver Vorbereitung habe er sich auf der Bühne geschämt. Sein Fazit fiel entsprechend deutlich aus: Ein solcher Auftritt sei auf diesem Niveau nicht akzeptabel.