
David Munyua hat seinem London-Aufenthalt einen besonderen Schlusspunkt gesetzt. Der kenianische Dartspieler, der in diesem Monat als erster Vertreter seines Landes bei der Darts WM Geschichte schrieb, verfolgte am Samstagabend das Premier-League-Spiel zwischen Chelsea und Aston Villa live an der Stamford Bridge. Munyua nahm dabei als Ehrengast des Klubs auf der Tribüne Platz.
Sportlich endete seine WM-Reise wenige Tage zuvor in der zweiten Runde. Gegen den Niederländer Kevin Doets unterlag der 30-Jährige glatt mit 0:3. Anstatt direkt nach Kenia zurückzufliegen, blieb Munyua jedoch in London – und wurde dafür belohnt. Chelsea hatte den WM-Teilnehmer persönlich eingeladen und ermöglichte ihm einen Besuch bei seinem Herzensverein.
Einladung als Anerkennung für WM-Auftritt
Für Munyua bedeutete der Stadionbesuch weit mehr als nur einen Fußballabend. Seit Jahren unterstützt er die „Blues“ und konnte seine Lieblingsmannschaft nun erstmals aus nächster Nähe erleben. Das Spiel selbst verlief aus seiner Sicht enttäuschend: Aston Villa entführte mit einem 2:1-Erfolg die Punkte aus West-London. Die Stimmung und das Erlebnis rund um das Match rückten das Ergebnis jedoch schnell in den Hintergrund.
Munyua überraschte Mike de Decker in der ersten Runde und besiegte den Belgier mit 3-2
Die Einladung kam nicht zufällig zustande. Munyua sorgte bei der WM im Alexandra Palace für große Aufmerksamkeit, als er in der ersten Runde einen 0:2-Rückstand gegen Mike De Decker noch drehte. Mit diesem Erfolg schrieb er kenianische Darts-Geschichte und gewann zugleich die Sympathien des Publikums. Seine emotionale Art und seine offene Ausstrahlung machten ihn innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling.
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Auch abseits der Darts-Bühne blieb sein Auftritt nicht unbemerkt. Munyua, der hauptberuflich als Tierarzt arbeitet, verbindet mit Chelsea eine lange Fan-Geschichte. Geprägt wurde diese vor allem durch die Erfolgsjahre von Didier Drogba. Aktuell verfolgt er besonders die Entwicklung von Cole Palmer, dessen Verletzungsanfälligkeit er mit Bedauern beobachtet.
Am Samstag kam es zudem zu einer Begegnung mit Vereinsgeschichte. Munyua traf Chelsea-Legende Jimmy Floyd Hasselbaink, der in 136 Pflichtspielen 69 Tore für den Klub erzielte – ein weiterer Moment, der diesen Abend für den kenianischen WM-Pionier unvergesslich machte.
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Theo StodiekRedakteur
Theo ist seit 2025 Teil der Redaktion von Dartsnews.de und berichtet dort über den professionellen Dartsport. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Erstellung von Liveblogs zu großen Turnieren und wichtigen Ereignissen, darunter die European Tour und die PDC World Darts Championship (WM). Dabei begleitet er das Geschehen in Echtzeit und ordnet Ergebnisse, Spielverläufe und Entwicklungen fortlaufend ein. Darüber hinaus schreibt er aktuelle Berichte und Hintergrundtexte rund um die internationale Darts-Szene.
Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit Nicolas Gayer und Oliver Ried vernetzt. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









