Dieser Titel kommt zu einem sehr günstigen Zeitpunkt. Van Duijvenbode gewann seinen ersten PDC-Titel im vergangenen Jahr Ende April, was bedeutet, dass das Preisgeld, das er gewonnen hat, in diesem Monat auch aus seinem Ranking verschwindet. Damit drohte er aus den Top 16 der Pro Tour-Rangliste herauszufallen, doch mit dem heutigen Tagessieg bleibt er vorerst in den Top 16 der Pro Tour.
Der Niederländer begann das Turnier sehr überzeugend mit einem 6-2-Sieg über Danny Baggish und einem Average von 110. Peter Hudson (6-2), James Wade (6-4), Florian Hempel (6-2), Simon Whitlock (6-0) und Michael Smith (7-2) waren auf dem Weg ins Finale ebenfalls siegreich.
Zu Beginn des Finales schien Searle mit 2-0 in Führung zu gehen, doch van Duijvenbode rettete sich mit einem 146er Finish. Searle ging später mit 4-2 in Führung, aber van Duijvenbode schlug mit einem 14-Darter im achten Leg zurück. Mit zwei 14-Dartern und einem 12-Darter ging der Niederländer dann mit 7-4 in Führung.
Doch dann wurde es spannend. Searle hielt sein eigenes leg in dreizehn Pfeilen und warf dann 119 auf das Bullseye, um den Rückstand auf 7-6 zu verkürzen. Van Duijvenbode hatte einen Matchdart auf der Doppel 8, verfehlte aber knapp. Searle traf dann Tops, um ein entscheidendes Leg zu erzwingen. Im letzten Leg vergaben beide Spieler einen Matchdart, bevor sich van Duijvenbode mit der Doppel 8 den Titel sicherte.
Florian Hempel war am Samstag der beste deutsche Spieler. Er schlug im Verlauf des Turniers Ross Montgomery (6-1), John Henderson (6-2) und Gabriel Clemens (6-3), bevor er sich im Achtelfinale van Duijvenbode geschlagen geben musste. Gabriel Clemens schied in der Runde der letzten 32 aus, für Florian Hempel und Martin Schindler war nach der zweiten Runde das Turnier beendet.
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Dirk van Duijvenbode defeats Ryan Searle 8-7 to win Players Championship 12!
The Dutchman survived a match dart in a dramatic deciding leg to double his PDC title tally.