„Es wird ein besonderes Gefühl sein, dort als Nummer eins der Welt aufzutreten“ – Luke Littler macht in Minehead Jagd auf fehlenden Major-Titel
PDCInnerhalb von nicht einmal zwei Jahren hat sich Luke Littler an die absolute Weltspitze gespielt. Letzte Woche folgte die ultimative Krönung: „The Nuke“ gewann den Grand Slam of Darts zum zweiten Mal in Serie und krönte sich mit gerade einmal 18 Jahren zum jüngsten Weltranglistenersten in der Geschichte des Sports.
Ein Blick auf seine Bilanz zeigt, wie rasant Littler in die Elite vorgestoßen ist. Acht Major-Titel stehen bereits auf seinem Konto – eine Marke, die nur Phil Taylor, Michael van Gerwen und James Wade übertreffen.
Zweite Chance auf den fehlenden Titel
Die Players Championship Finals gehören zu den drei aktiven Major-Turnieren, die Littler noch nicht gewonnen hat. Bei seinem Debüt im vergangenen Jahr schnupperte er schon am Titel, verlor das Endspiel jedoch gegen Luke Humphries.
An diesem Wochenende eröffnet sich die nächste Gelegenheit, die Trophäe in seine wachsende Sammlung aufzunehmen. Eine Zeit lang wirkte es, als könnte der amtierende Weltmeister das Event meiden, da er in dieser Saison mehrere Floor-Turniere ausließ. Doch mit seinem Sieg bei Players Championship 32 löste er souverän das Ticket für die Finals.
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In Minehead wird Littler erstmals überhaupt als Weltranglistenerster auf die Bühne treten. „Es wird ein besonderes Gefühl sein, dort als Nummer eins der Welt aufzutreten“, sagte er im Gespräch mit der PDC.
Littler will seinem Status gerecht werden
Der 18-Jährige setzt alles daran, diesem Rang auch sportlich Ausdruck zu verleihen. „Letztes Jahr habe ich den Titel hier knapp verpasst, also hoffe ich, dass ich dieses Turnier jetzt auf meiner Liste abhaken kann. Es ist eines der wenigen TV-Turniere, die ich noch nicht gewonnen habe.“
In der Players Championship Order of Merit belegte Littler am Ende Platz 36 – eine Zahl, der er keine allzu große Bedeutung beimisst. „Ich glaube nicht, dass es wichtig ist, an welcher Stelle man gesetzt ist“, erklärte The Nuke, der in Runde eins auf Jeffrey de Graaf trifft. „Es wird sowieso nicht einfach werden, aber hoffentlich kann ich an die Form anknüpfen, die ich während des Grand Slam of Darts gezeigt habe.“
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









