Gary Anderson zieht gegen Justin Hood ins WM-Halbfinale ein – Ryan Searle feiert größten Karriereerfolg gegen Jonny Clayton
PDCDer Neujahrstag im Alexandra Palace hielt, was er versprach: Hochklassige Viertelfinals, große Namen – und zwei verdiente Sieger. Während Gary Anderson seine beeindruckende WM-Form mit einem souveränen Erfolg gegen Überraschungsmann Justin Hood bestätigte, krönte Ryan Searle seinen bislang stärksten WM-Auftritt mit dem erstmaligen Einzug ins Halbfinale. Beide setzten sich mit 5:2 in den Sätzen durch und stehen nun unter den letzten vier der Darts WM 2026.
Gary Anderson bezwingt Justin Hood
Der „Flying Scotsman“ ist zurück, wo er hingehört. Gegen den Sensationsmann Justin Hood zeigte Gary Anderson eine abgeklärte, teilweise brillante Vorstellung und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Gegenwehr nicht aus der Ruhe bringen. Besonders gegen Ende der Partie überragte der zweimalige Weltmeister im Finishbereich: 161er-, 127er- und 121er-Checkouts unterstrichen Andersons enorme Effizienz in den entscheidenden Momenten. Hood stemmte sich mit starken Checkouts – darunter ein 120er-Finish – immer wieder gegen das Aus, doch Andersons Konstanz und Erfahrung gaben letztlich den Ausschlag. Mit einem 5:2-Erfolg marschiert der Schotte erneut ins WM-Halbfinale und sendet ein deutliches Signal an die Konkurrenz.
Ryan Searle feiert größten Karriereerfolg
Ryan Searle hat es geschafft: „Heavy Metal“ steht erstmals im Halbfinale einer PDC-Weltmeisterschaft. Gegen Jonny Clayton lieferte der Engländer eine reife, nervenstarke Leistung ab – und profitierte dabei konsequent von den anhaltenden Doppelproblemen des Walisers. Searle dominierte die frühen Sätze, blieb auf Tops eiskalt und setzte mit mehreren Highfinishes – darunter 125, 116 und 111 Punkte – immer wieder Nadelstiche. Zwar kämpfte sich Clayton zwischenzeitlich noch einmal heran, doch Searle behielt die Kontrolle, holte im siebten Satz das entscheidende Break und machte den größten Erfolg seiner Karriere perfekt. Der verdiente Lohn: Ein Platz unter den letzten vier der Darts WM 2026.
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








