Gian van Veen hat seinen Namen erneut auf die Ehrenliste der DartPraat Open gesetzt. Der niederländische PDC-Profi war am Freitagabend bei der zweiten Auflage des Turniers der Stärkste und verteidigte damit erfolgreich seinen Titel. Im Finale setzte er sich – wie schon 2024 – gegen Niels Zonneveld durch.
Das Turnier, das mit dem Podcast DartPraat verbunden ist, fand in diesem Jahr in der Oranjebar in Mariahout statt. Damit zog die Veranstaltung vom ursprünglichen Austragungsort in Oirschot an eine neue Spielstätte um, doch auch am neuen Ort blieb das Interesse groß.
Insgesamt traten 130 Dartspieler an der Oche an, aus ganz Niederlande und auch aus Belgien. Kurz nach 20:00 Uhr begann die Gruppenphase, in der in 33 Gruppen gespielt wurde, überwiegend mit vier Spielern. Im Format 501, Best of 5 Legs, wurde um einen Platz in der K.-o.-Runde gekämpft.
Die besten zwei Spieler jeder Gruppe qualifizierten sich für das Hauptturnier, während die übrigen Teilnehmer in der Verliererrunde weiterspielten. Gegen 23:30 Uhr war die Gruppenphase beendet und es ging über in den K.-o.-System.
Bekannte Namen früh ausgeschieden
In den ersten Ausscheidungsrunden erwischte es sofort einige bekannte Namen. Jimmy van Schie, Jelle Klaasen und Alexander Merkx scheiterten bereits unter den letzten 64. Auch Maikel Verberk musste nach einer Niederlage gegen Levy Frauenfelder früh die Segel streichen.
Eine Runde später war auch für Benito van de Pas Schluss. Er wurde von Jermaine Wattimena aus dem Turnier genommen, der damit einen der Favoriten eliminierte.
Finale erneut zwischen Van Veen und Zonneveld
Am Ende blieben auf der Gewinnerseite erneut zwei etablierte PDC-Spieler übrig. Gian van Veen und Niels Zonneveld, die bereits in der Gruppenphase aufeinandergetroffen waren, standen sich erneut im Finale gegenüber.
Wiederum behielt Van Veen die Oberhand. Er entschied das Endspiel mit 5:3 zu seinen Gunsten und sicherte sich damit seinen zweiten Triumph in Folge. Im Finale spielte Van Veen einen Average von 102,00, Zonneveld kam auf 95,51.