Rob Cross zeigte sich nach seinem 6:2-Auftaktsieg gegen Krzysztof Kciuk bei den Poland Darts Masters entspannt und reflektiert. Im Gespräch mit den Medien sprach der Weltmeister von 2018 nicht nur über das Match, sondern auch über seine grundsätzliche Einstellung zum Leben auf der Tour – und seine Ziele.
„Ich genieße es, mit meinen Darts um die Welt zu reisen“
„Man kommt an wunderbare Orte, trifft verschiedene Menschen – und wird dafür auch noch bezahlt. Das bekommt man nicht in vielen Jobs“, so Cross über seine Leidenschaft fürs internationale Spielen. Für ihn ist das Reisen nicht nur Mittel zum Zweck, sondern ein echter Bonus des Profi-Daseins.
Rangliste? Nur, wenn’s um Platz 1 geht
Auf die Frage, ob er sich Sorgen um seine Platzierung in der Weltrangliste mache, antwortete Cross gelassen: „Ich mache mir nie Sorgen um die Rangliste – ich will einfach bei allen Turnieren dabei sein.“ Sein Ziel sei klar: „Der einzige Punkt, der für mich zählt, ist die Nummer 1 zu sein. Wenn ich das nicht bin, aber bei jedem Event spiele, ist das für mich in Ordnung.“ Druck macht sich der Engländer nicht – solange er konstant Leistung bringt.
Zum Spiel selbst meinte Cross: „Es war ein enges Match. Kciuk kam nie richtig rein, was mir natürlich half – aber es machte das Publikum auch ruhiger.“ Trotz des deutlichen 6:2-Ergebnisses war er nicht rundum zufrieden: „Ich muss mich für morgen deutlich steigern. Das war nicht das Level, das ich anstrebe.“
In der nächsten Runde wartet niemand Geringeres als Michael van Gerwen – ein Gegner, bei dem Cross weiß, dass eine Leistungssteigerung zwingend notwendig ist.
Die Poland Darts Masters gehen heute Abend weiter – und mit Rob Cross in dieser Form darf man gespannt sein, ob er gegen van Gerwen wieder einen Gang hochschalten kann.
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